So, ich komme erst jetzt zum Antworten, nicht mal im Büro hat man Ruhe zum posten
Einige kritische Punkte am Landy sind:
Der Rahmen, besonders die Rahmenausleger, die Blattfedernaufnahmen und die Hecktraverse. Lochfraß entlang des Rahmens besonders im Verlauf des Auspuffs.
Die Spritzwand - besonders die Fußraumbleche, der Bereich rund um die Lüftungsklappen, um die Türscharniere und die A-Säulen unten.
Die Unterkante der Türen.
Guck mal nach der Elektrik, je mehr die verbastelt ist, desto mehr Probleme hast Du hinterher Dich da durchzufinden.
Die Lenkung kann extrem viel Spiel haben, bis runter zu den Achsschenkeln tragen viele Teile dazu bei, das Lenkgetriebe ist nur bis zu einem gewissen Grad nachstellbar. Der Tausch des Lenkrelais ist eine absolute Sträflingsarbeit, den anderen Komponenten der Lenkung ist mit dem passenden Werkzeug ganz gut beizukommen.
Ölleckagen können an sämtlichen Ecken und Enden auftreten.
Teste das Getriebe in allen Lebenslagen durch, auch in Allrad und Untersetzung, ein eventuell vorhandener Overdrive ist fast schon Gold wert wenn man eine halbwegs vernünftige Reisegeschwindigkeit erreichen will.
Je nach Zustand der Bremsanlage kann es auch schon mal recht abenteuerlich werden, das alte Gefährt wieder zum stehen zu bringen - besonders rückwärts haben die Trommelbremsen äußerst wenig Wirkung.
Speziell zum Motor können hier sicher andere noch mehr sagen, generell darf ein alter Landymotor aber im kalten Zustand schon mal etwas mehr qualmen, das sollte sich dann aber schnell geben.
Schau beim Tank auf Anzeichen von Durchrostung.
Man könnte noch einen ganzen Roman schreiben, aber letztlich ist ein Landy ja auch nur ein Auto....