Iveco 4x4 - hat jemand Ahnung?
Iveco 4x4 - hat jemand Ahnung?
Wäre rein vom Aussehen und der Größe her an einem Iveco 4x4 intersssiert. Wie sind denn die Dinger, viel kaputt?
Würde gerne mal mehr darüber erfahren ...
Schreibt doch mal von dem Onkel der einen Kumpel hat und der hat einen mal gesehen u.s.w. - ne im ernst, ich würde mir gerne so'n Ding kaufen und zum WoMo umbauen. Ist eben doch nicht so happig im Buget wie ein Mog.
Würde gerne mal mehr darüber erfahren ...
Schreibt doch mal von dem Onkel der einen Kumpel hat und der hat einen mal gesehen u.s.w. - ne im ernst, ich würde mir gerne so'n Ding kaufen und zum WoMo umbauen. Ist eben doch nicht so happig im Buget wie ein Mog.
Salut
Martin aus dem Elsaß
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Also ich hab die Ivecos als 9-16 Tonner beim THW bewegt. Erste Sahne im Gelände und recht zuverlässig. Aber ich denke mal Du sprichst von den kleineren Daily's, oder ?
Mahlzeit ! und Gruß Karsten
Gib einem Menschen Macht und du lernst seinen wahren Charakter kennen.
[url=http://www.offroad-events.org/][b]Offroad Events & Factory[/b][/url]
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Wir hatten einen Daily im Tschad dabei und die Mühle war ehrlich gesagt nicht so überzeugend. Bald jeden Tag haben wir was anderes ausgebaut und hinten rein gelegt. Der Motor war gut, aber der Rest...
Vielleicht war's ja ein Montagsauto, aber ich persönlich halte von dem Ding nix.
Vielleicht war's ja ein Montagsauto, aber ich persönlich halte von dem Ding nix.
Zuletzt geändert von jenzz am Mi 15 Okt, 2003 12:17, insgesamt 1-mal geändert.
@offroad events
Jap, ich habe den Daily gemeint (sagte ja was von Buget) ...
@jenzz
besten Dank, ist ja mal erst ein Dämpfer (bin ich von meinem LR gewohnt und hab so langsam die Faxen dicke). Mal sehen wer noch was dazu zu meinen hat ...
Wie war denn die Karre im Gelände? Wald und nasse Wiesenerfahrung fällt ja bei Deiner Erfahrung aus?
Jap, ich habe den Daily gemeint (sagte ja was von Buget) ...
@jenzz
besten Dank, ist ja mal erst ein Dämpfer (bin ich von meinem LR gewohnt und hab so langsam die Faxen dicke). Mal sehen wer noch was dazu zu meinen hat ...
Wie war denn die Karre im Gelände? Wald und nasse Wiesenerfahrung fällt ja bei Deiner Erfahrung aus?
Salut
Martin aus dem Elsaß
Martin aus dem Elsaß
Ist einfach kein "echter" Geländewagen. Wenn man ihn prügelt geht was, aber da gibt dann eben auch ständig was nach. Ich kann mich noch erinnern dass ich öfters auf schlechten Pisten hinter ihm gefahren bin und der geteilten Hecktür beim Tango tanzen zusehen konnte. Die ganze Karosserie ist nicht für sowas gedacht, sondern für den Handwerker in Norditalien wenns auf der Baustelle geregnet hat.
Hauptsächlich zerlegt hat's damals übrigens die Kupplung und die vorderen Gelenkwellen und noch ein paar andere Sachen, die ich mittlerweile verdrängt hab.
Hauptsächlich zerlegt hat's damals übrigens die Kupplung und die vorderen Gelenkwellen und noch ein paar andere Sachen, die ich mittlerweile verdrängt hab.
Iveco
Hi,
Kompetente Antworten auf deine Fragen bezüglich Iveco findest du im www.viermalvier.de Forum/ Rubrik IVECO.
Berichte über eine Weltreise mit dem Iveco unter www.steppenteufel.de - da gibt’s auch berichte über Fehleranfälligkeit.
Wenn ich irgendetwas in der 4x4 community gelernt habe dann das es das perfekte Fahrzeug für alle nicht gibt. Es gibt mindestens so viele Meinungen wie Autos. Jeder zweite glaubt zu wissen welches Fahrzeug ein echter Geländewagen ist – meist das Auto das bei demjenigen in der Garage steht. Es gibt kein Auto von dem ich nicht schon mehrfach gelesen hätte das es absoluter Schrott sei.
Ich denke das liegt daran das wir alle Unmengen an Geld in unsere geliebten 4x4s stecken und uns ab und zu schon mal selbst belügen um die Investitionen rechtzugfertigen.
Liebe Grüsse, Flow
Kompetente Antworten auf deine Fragen bezüglich Iveco findest du im www.viermalvier.de Forum/ Rubrik IVECO.
Berichte über eine Weltreise mit dem Iveco unter www.steppenteufel.de - da gibt’s auch berichte über Fehleranfälligkeit.
Wenn ich irgendetwas in der 4x4 community gelernt habe dann das es das perfekte Fahrzeug für alle nicht gibt. Es gibt mindestens so viele Meinungen wie Autos. Jeder zweite glaubt zu wissen welches Fahrzeug ein echter Geländewagen ist – meist das Auto das bei demjenigen in der Garage steht. Es gibt kein Auto von dem ich nicht schon mehrfach gelesen hätte das es absoluter Schrott sei.
Ich denke das liegt daran das wir alle Unmengen an Geld in unsere geliebten 4x4s stecken und uns ab und zu schon mal selbst belügen um die Investitionen rechtzugfertigen.
Liebe Grüsse, Flow
Wollte niemandem zu nahe treten. Aber Martin fragte ausdrücklich nach eigenen Erfahrungen und Geländetauglichkeit. Und meine waren nun mal schlecht. Der Iveco wurde nach der Tour schleunigst mit hohem Verlust verkauft. Soweit ich mich erinnere waren Kulanz und E-Teileversorgung ebenfalls unterdurchschnittlich, wobei das natürlich eine Frage des Standpunkts ist. Zuladung und Platzangebot sind natürlich super im Vergleich zu einem klassischen Station Geländewagen.
Erfahrungen mit ca 45.000km IVECO 40.10W 4x4
Hallo Erfahrungssucher
nach knappen 45.000km, davon ca30.000km auf unserer 7 monatigen Tour durch Russland/Sibirien/Australen folgendes Kurzresumee:
Das Auto ist geländegängiger als mancher Geländewagen, da die Untersetzung extrem kurz und die vorderen Drehstäbe besser verschrängen als die Blattfedern vieler Heavy Dutys. Auch sind die Überhänge vorne und hinten besser als die bei den meissten Geländewagen mit 5-6 Metern Gesamtlänge. (Der Iveco hat als Kastenwagen nur 4,88 Meter Länge, dabei aber eine Innenlänge des Laderaumes von fast 2,5 Metern, nicht erreichbar für normale Geländewagen!!!)
An Stellen, an denen viele Australier Ihre Gelänndewägen durchprügeln mussten, sind wir mit eingeschalteter Untersetzung und den Sperren durchgefahren!
Ist die Kiste dann aber wirklich mal fest im Dreck, hat man zu tun die 4 Tonnen Gesamtgewicht herrauszuwuchten (ohne mechanischen Seilzug/Greifzug würde ich nicht in die Pampa fahren wollen, genauso halte ich ein Minimum von 2 Stück 150er Sandblechen für nötig. Von Schaufeln und Bergegurten/Schäkeln muss man denke ich nicht extra reden. Die Reifen sind das A und O, extra Ketten brauchten wir zum Glück trotz Mitnahme nicht einmal, hätten sie aber gebraucht wenn wir nicht einmal auf Bergefahrzeuge gestossen wären...)
Wir sind nicht vorsichtig gewesen was die Streckenwahl und das Fahren im Dreck anbelangt!
Zu der Reparaturanfälligkeit:
Das von uns gekaufte Fahrzeug war mit seinem Vorbesitzer bereits in Türkei/Iran/Pakistan/Indien/Nepal. Er hat damals von vielen Reparaturen an den Achsmanschetten der vorderen Gelenkwellen berichtet. Wir hatten dieses Problem nur 2 Mal. Einmal vor Abfahrt in Deutschland und einmal in Australien. Dort sind wir auf einer Piste mit ca 70-80 Sachen unterwegs gewesen und dabei über einen Ast gefahren der sich wohl durch die Manschette bohrte. Reparatur dauert ca 30-60 Minuten. Je nach Hitze
und Übung. Im Moment haben wir eine Seite Testweise zusätzlich mit Gewebe umwickelt. Bisher hälts, Bilder demnächst auf unserer Website.
Man sollte allerdings auch sagen, dass wir die Freilaufnaben öffnen, wenn wir nur auf Pisten fahren. Erstens wegen des Verschleisses und zweitens wegen der Gummimanschetten die bei hohen Geschindigkeiten durch das Gewicht des Fetts innen sich nach aussen Stülpen können und dann an den Achsteilen schleifen könnten. Zumindest enstanden beide Manschettenschäden bei Geschwindigkeiten über 70 km/h.
Andere sagen der Schaden käme durch die Gelenkwellenteile von Innen, bei starken Unebenheiten würde die Manschette scharfe Teile an der Welle berühren...what ever...leider haben wir den Schaden nicht bei seiner Entstehung betrachten können.
Ersatzteilversorgung funktioniert weltweit! Aber, da das Fahrzeug ein Sonderfahrzeug ist, kann es bei Spezialteilen auch mal ein bischen dauern.
Wir hatten alles an Verschleissteilen dabei, manches Spezialteil wie abgerissene Schrauben in Sondergrössen haben wir unterwegs besorgt.
Das Fahrzeug hatte nie Schäden die zum Totalausfall geführt haben, allerdings liege ich auch täglich drunter und kontrolliere auf Schäden von Unten, sodas mir Sachen relativ frühzeitig auffallen (lockere Verschraubungen, undichte Simmeringe, gebrochene Blattfedern, abvibrierte ALB Stange, kaputte Stossdämpfer...) das waren im übrigen auch die Hauptschäden, bis auf einen gerissenen Kupplungszug in Rumänien.
Basteln und Imprrovisieren sollte bei einer solchen Tour sowieso zum eigenen Repertoire gehören. Wenn ich Aussagen höre wie: "Bei unserem Auto geht nie was kaputt." dann vermutlich weil man sowieso nie ins Grobe fährt und auf Wellblechpisten die Wellen einzeln ausfährt
Die vordere Spritzwand (unterhalb der Windschutzscheibe) bekommt Risse. Die hatte sie schon bei unserem Kauf und nachdem wir sie repariert hatten hat sie die nun wieder. Naja, is halt so.
Die hinteren Türen "tanzen" Aufgrund ihres Gewichts und ihrer Grösse auf den Pisten. Richtig. Und?
Staubfrei war es auch in unseren Toyos nie. Wir haben hinten zugemacht (Bilder zum Ausbau auf unserer Site).
Alle Reifen die grösser sind als die 7.50 16er Streifen beim Einfedern in den vorderen Radhäusern. Das Hochdrehen der Drehstäbe allein bringt da nix. Wir haben die Radhäuser so vergrössert, dass die Grösse 8.25 R 16 nicht mehr streifen kann, ist meiner Meinung nach die vernünftigere Reifengrösse.
Wir haben vorher allerdings einiges an unserem Fahrzeug verändert: Leistungssteigerung, grössere Kupplung, mechanischer Kettenspanner, grössere Stossdämpfer,...
Fazit:
Grosses Platzangebot bei geringen Aussenmassen und hoher Geländegängigkeit für relativ geringes Gesamtbudget von einem weltweit agierenden LKW Konzern.
Gruss
Markus
P.S. Unserer steht im Moment zum Verkauf. Näheres per Mail oder auf unserer Website
http://www.steppenteufel.de
nach knappen 45.000km, davon ca30.000km auf unserer 7 monatigen Tour durch Russland/Sibirien/Australen folgendes Kurzresumee:
Das Auto ist geländegängiger als mancher Geländewagen, da die Untersetzung extrem kurz und die vorderen Drehstäbe besser verschrängen als die Blattfedern vieler Heavy Dutys. Auch sind die Überhänge vorne und hinten besser als die bei den meissten Geländewagen mit 5-6 Metern Gesamtlänge. (Der Iveco hat als Kastenwagen nur 4,88 Meter Länge, dabei aber eine Innenlänge des Laderaumes von fast 2,5 Metern, nicht erreichbar für normale Geländewagen!!!)
An Stellen, an denen viele Australier Ihre Gelänndewägen durchprügeln mussten, sind wir mit eingeschalteter Untersetzung und den Sperren durchgefahren!
Ist die Kiste dann aber wirklich mal fest im Dreck, hat man zu tun die 4 Tonnen Gesamtgewicht herrauszuwuchten (ohne mechanischen Seilzug/Greifzug würde ich nicht in die Pampa fahren wollen, genauso halte ich ein Minimum von 2 Stück 150er Sandblechen für nötig. Von Schaufeln und Bergegurten/Schäkeln muss man denke ich nicht extra reden. Die Reifen sind das A und O, extra Ketten brauchten wir zum Glück trotz Mitnahme nicht einmal, hätten sie aber gebraucht wenn wir nicht einmal auf Bergefahrzeuge gestossen wären...)
Wir sind nicht vorsichtig gewesen was die Streckenwahl und das Fahren im Dreck anbelangt!
Zu der Reparaturanfälligkeit:
Das von uns gekaufte Fahrzeug war mit seinem Vorbesitzer bereits in Türkei/Iran/Pakistan/Indien/Nepal. Er hat damals von vielen Reparaturen an den Achsmanschetten der vorderen Gelenkwellen berichtet. Wir hatten dieses Problem nur 2 Mal. Einmal vor Abfahrt in Deutschland und einmal in Australien. Dort sind wir auf einer Piste mit ca 70-80 Sachen unterwegs gewesen und dabei über einen Ast gefahren der sich wohl durch die Manschette bohrte. Reparatur dauert ca 30-60 Minuten. Je nach Hitze
Man sollte allerdings auch sagen, dass wir die Freilaufnaben öffnen, wenn wir nur auf Pisten fahren. Erstens wegen des Verschleisses und zweitens wegen der Gummimanschetten die bei hohen Geschindigkeiten durch das Gewicht des Fetts innen sich nach aussen Stülpen können und dann an den Achsteilen schleifen könnten. Zumindest enstanden beide Manschettenschäden bei Geschwindigkeiten über 70 km/h.
Andere sagen der Schaden käme durch die Gelenkwellenteile von Innen, bei starken Unebenheiten würde die Manschette scharfe Teile an der Welle berühren...what ever...leider haben wir den Schaden nicht bei seiner Entstehung betrachten können.
Ersatzteilversorgung funktioniert weltweit! Aber, da das Fahrzeug ein Sonderfahrzeug ist, kann es bei Spezialteilen auch mal ein bischen dauern.
Wir hatten alles an Verschleissteilen dabei, manches Spezialteil wie abgerissene Schrauben in Sondergrössen haben wir unterwegs besorgt.
Das Fahrzeug hatte nie Schäden die zum Totalausfall geführt haben, allerdings liege ich auch täglich drunter und kontrolliere auf Schäden von Unten, sodas mir Sachen relativ frühzeitig auffallen (lockere Verschraubungen, undichte Simmeringe, gebrochene Blattfedern, abvibrierte ALB Stange, kaputte Stossdämpfer...) das waren im übrigen auch die Hauptschäden, bis auf einen gerissenen Kupplungszug in Rumänien.
Basteln und Imprrovisieren sollte bei einer solchen Tour sowieso zum eigenen Repertoire gehören. Wenn ich Aussagen höre wie: "Bei unserem Auto geht nie was kaputt." dann vermutlich weil man sowieso nie ins Grobe fährt und auf Wellblechpisten die Wellen einzeln ausfährt
Die vordere Spritzwand (unterhalb der Windschutzscheibe) bekommt Risse. Die hatte sie schon bei unserem Kauf und nachdem wir sie repariert hatten hat sie die nun wieder. Naja, is halt so.
Die hinteren Türen "tanzen" Aufgrund ihres Gewichts und ihrer Grösse auf den Pisten. Richtig. Und?
Staubfrei war es auch in unseren Toyos nie. Wir haben hinten zugemacht (Bilder zum Ausbau auf unserer Site).
Alle Reifen die grösser sind als die 7.50 16er Streifen beim Einfedern in den vorderen Radhäusern. Das Hochdrehen der Drehstäbe allein bringt da nix. Wir haben die Radhäuser so vergrössert, dass die Grösse 8.25 R 16 nicht mehr streifen kann, ist meiner Meinung nach die vernünftigere Reifengrösse.
Wir haben vorher allerdings einiges an unserem Fahrzeug verändert: Leistungssteigerung, grössere Kupplung, mechanischer Kettenspanner, grössere Stossdämpfer,...
Fazit:
Grosses Platzangebot bei geringen Aussenmassen und hoher Geländegängigkeit für relativ geringes Gesamtbudget von einem weltweit agierenden LKW Konzern.
Gruss
Markus
P.S. Unserer steht im Moment zum Verkauf. Näheres per Mail oder auf unserer Website
http://www.steppenteufel.de

