Stoppelhopser hat geschrieben:Mir würden drei Buttons reichen
Mir würden sogar zwei reichen
good (Linux) oder
evil (MS)
Stoppelhopser hat geschrieben:Das Getrolle und Fischewerfen können wir aber glaube ich dem Heise-Forum überlassen.
Liest die überhaupt noch einer, außer den Flamern??
Da wird sowieso grundsätzlich alles und jeder auseinandergenommen...
...Hatte hier auch eher an eine sachliche Diskusion pro/contra dies oder jenes OS gedacht.
Stoppelhopser hat geschrieben:...Vor- und Nachteile haben sie alle.
Das steht außer Frage und ich würde auch nicht allen und jedem uneingeschränkt zu Linux raten, obwohl ich überzeugter Nutzer bin.
Stoppelhopser hat geschrieben:...was die 1,3-gig-Installation noch mehr aufbläht.
Wobei man da natürlich beachten muss, dass eine WinXP Installation ohne irgendwelche Zusatzprogramme auch locker ihre 2 GB braucht.
Meine Linuxinstallation sowohl auf dem Notebook als auch dem Desktop hat etwa 2,5 GB und da sind schon ein Apache, ne MySQL Datenbank sowie OpenOffice und Eclipse sowie diverse Spiele dabei (also alles was man so im täglichen Gebrauch benötigt)
Stoppelhopser hat geschrieben:...Aber auseinandersetzen werde ich mich dennoch mit Beidem, da komme ich wohl nicht drumherum...
Ist ja nicht verkehrt, wenn man seinen Horizont Mal etwas erweitert.
Ich weiß zwar nicht, was du so im täglichen Leben machst, aber gerade wenn man im Bereich IT tätig ist finde ich es nur mehr als richtig, dass man sich auch mit Unix beschäftigt. Die meisten Systeme laufen auch heute immernoch auf Unix Basis und da finde ich es mehr als erschreckend, wenn jemand in seinem Informatikstudium noch nie eine Konsole gesehen hat (so geschehen an einer FH nicht weit von hier).
Rainer4x4 hat geschrieben:Erschreckend deutlich scheint mir die MS-"Monopolstellung"
Bleibt die Frage, was man dagegen tun kann...
...Meiner Meinung nach ist Linux reif für den Desktop. Allerdings ist es eben schwer Anwender umzugewöhnen und noch viel schwerer Hardwarefirmen davon zu überzeugen auf die Subventionen aus Redmond zu verzichten und ihre Rechner mit einem Betriebssystem für Geeks auszuliefern.
Dazu kommt natürlich das Problem, dass gerade in Unternehmen eine Monokultur von MS Produkten herrscht, die die Migration auf Unix/Linux nicht gerade vereinfacht.
Nissan 4x4 hat geschrieben:...weil meine Office Software (Lexware Faktura und Buchhaltung) leider nicht linuxfähig ist.
Das ist ein Problem, vor dem wir auch stehen. Wir würden gerne die Rechner auf Linux migrieren, allerdings gibt es einfach zu viele Programme, auf die die User im taglichen Gebrauch angewiesen sind, die nicht unter Linux laufen. Das fängt an bei der Fakturierung über die Mitgleiderverwaltung bis zum Cisco VPN, das nicht mit FreeS/WAN zusammenarbeiten will
Nissan 4x4 hat geschrieben:...Office Software Open Office 1.1
Was ja auch beweist, dass es sehr gute Software aus der OpenSource Ecke gibt. Dazu zähle ich OpenOffice genauso wie Eclipse. Hinter beiden stehen zudem namhafte Firmen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben und nicht mehr nur auf closed Source setzen sondern sich auch vermehrt im Open Source Bereich engagieren.
Ragnhild hat geschrieben:Windows 95. Und das seit fünf Jahren ohne Prob
Es kommt natürlich immer drauf an, wie man mit einer Installation umgeht. Mir wäre Win 95 schon alleine deshalb nichts, weil es dafür keine Sicherheitsupdates mehr gibt aber immernoch Lücken gefunden werden. Das ist generell ein Problem von closed Source: Man ist auf das Gutdüng des Herstellers angewiesen, während im Open Source Bereich mindestens noch ein anderer die Software nutzt, der den Fehler beheben kann (auch wenn man selbst dazu nicht in der Lage ist)...
...Meine Linuxinstallation lief auch drei Jahre ohne Probleme auf dem Server rund um die Uhr und war immer auf dem neusten Stand. Bis ich neu booten musste, da hab ich gemerkt, dass die Platte defekt ist

Hat jemand schonmal versucht Windows länger als ein halbes Jahr laufen zu lassen und dabei keine Einbusen in Sicherheit und/oder Geschwindigkeit hinnehmen müssen :?:
So aber jetzt genug meiner Überzeugungsarbeit sonst bleibt dem Stefan ja gar nichts mehr zu sagen

Meine Meinung steht fest:
Jeder sollte für sich selbst eintscheiden, was er für ein Betriebssystem nutzt aber man sollte zumindest Mal alles angetestet haben, bevor man sich aus Scheißhausparolen und/oder der Werbebranche ein falsches Bild machen lässt