...so seh ich das auch...
die cliquen welche im reichtum schmatzen während die restlichen 95% der bevölkerung hungern, existieren meisst nur mit unterstützung des westens.
gründe dafür gibt es genug, bodenschätze, billigste arbeitskräfte, und als nicht zu verachtender grund: waffengeschäfte.
wäre die bevOlkerung reicher als der herrscherclan würden wir selbstverständlich die waffen an diese leute verkaufen, was glaubt ihr wie schnell der ober-clan weggeschossen wäre...und die kasse stimmt dann auch.
wer hat Maurice Bishop ermordet?
...gutes beispiel, hier ein paar infos zu dem thema bishop...
http://www.lateinamerikanachrichten.de/ ... l/170.html
hier ist soviel vom islam die rede...
nun, der islam ist etwa 600 jahre jünger als der christliche glaube.
der islam steht in seiner entwicklung auch tatsächlich in etwa da, wo das christentum sich in seiner entwicklung befand.
mohammed, der ja historisch wirklich gelebt hat, ebenso sein jüdischer schreiber dem er den koran selbst diktiert hat, war ein philosoph.
und zwar einer welcher weitergedacht hat.
heute wird aus mohammed, ähnlich wie bei jesus (der allerdings in keinster weise historisch belegt ist, und von dem es kein einziges selbst verfasstes schriftstück gibt...) ein heiliger, ein prophet gemacht, und seine worte werden verdreht.
nehmen wir mal ein beispiel.
auf die frage wie ein mann sich verhalten soll wenn er sich mehreren frauen zugetan fühlt antwortete mohammed: warum soll ein mann in dieser situation nicht auch alle frauen ehelichen...
das schliesst nicht automatisch aus, dass frauen nicht auch die möglichkeit haben!
denn mohammed war ein sehr fortschrittlicher denker und seiner zeit weit vorraus.
heute heisst es im koran, jeder mann darf vielweiberei betreiben, die frau allerdings nicht, denn die frau ist dem manne untertan!
so wurde vieles im koran verfälscht und den eigenen interessen entsprechend in den jeweiligen islamistischen gesellschaften umgesetzt.
mohammed würde sich im grabe umdrehn, wüsste er was aus seinen lehren und weltanschauungen gemacht wird.
jesus wohl auch, wenn wir betrachten, in welchem zustand die christenheit sich vor 600 jahren befunden hat, und was vom klerus dem volke vermittelt wurde, und wie mit schwert und blut der christliche glaube in die welt getragen wurde, wie wir wissen.
ich bezeichne das als gesellschaftliche evolution, welche in den jeweiligen kulturkreisen, so sie lange genug ins sich selbst entstehen konnten, ganz natürlich passiert.
ganz im gegensatz zu vielen kulturen wie z.b. den aborigines oder den buschmänner etc. welche eine funktionierende gesellschaftsform hatten und dann in ihrer entwicklung durch z.b. missionarische einbrüche von aussen gestoppt wurden und letztendlich unterworfen und ausgebeutet oder andersartig entwurzelt wurden.
aber das ist erst mal ein anderes thema, gleichwohl die probleme stark miteinander verbunden sind...
wie gesagt, ich finde die moslems im nahen osten stehen in ihrer entwicklung eben die 600 jahre zurück.
dies erklärt auch die feudalistischen systeme, die verehrung einzelner führer, das desinteresse des einzelnen an politik usw.
allein schon daraus kann eine demokratie wie wir sie verstehen da nicht klappen.
oder will jemand ernsthaft behaupten, es wäre möglich gewesen 1400 n. ch. in deutschland eine demokratie aus dem boden zu stampfen??
unter all den feudalistischen verhältnissen und der vorherrschaft, der der allmacht der kirche mit all ihren auswüchsen wie hexenverfolgungen etc..??
kann sich wirklich jemand vorstellen, wie es damals möglich hätte sein können, den klerus und die clanchefs, die könige und andere feudalherren etc, dazu zu bringen auf ihre machtstellungen und pfründe zugunsten einer, für den einzelnen freiheitlicheren gesellschaftsform, zu verzichten?
ich nicht.
aber im nahen osten haben wir es mit genau diesen bedingungen zu tun.
ein ende des grossen west/ostkonfliktes ist für mich nur dann vorstellbar wenn die entsprechenden führer im westen und im osten innerliche quantensprünge machen und sich aus den angelegenheiten des anderen zurückziehen.
das ist aber meiner meinung nach aus verschiedenen gründen unvorstellbar.
der westen würde einiges an reichtum verlieren, da macht niemand mit.
wir befinden uns in einer spirale die sich mit immer schnellerer geschwindigkeit dreht, eine steuerung gibt es schon lange nicht mehr, und meiner meinung nach wird das alles sehr schlimm enden.
leider seh ich das so, denn einen echten ansatzpunkt zur konfliktlösung kann ich auf beiden seiten nicht erkennen, wobei ich allerdings schon der meinung bin, dass der westen wesentlich mächtiger ist und seine nase wesentlich mehr in grosse gebiete steckt als leute aus dem nahen osten.
ich bin auf jeden fall hier nicht von moslems besetzt, ihr vielleicht?
und wegen der letztendlich ein paar leute wie livingstone meint die im untergrund im westen leben und arbeiten, klar gibt es die, das sind vielleicht ein paar hundert im gesamten westen.
mindestens genausoviele westliche untergrundsoldiers arbeiten in den östlichen länder und bauen bomben und veranstalten anschläge oder lasse sie veranstalten...
also was solls?
und was sagt uns das?
al-Gamaa al–Islamiya (Muslimbruderschaft): gegründet 1928 in Ägypten: Ziel u. a. die Errichtung islamistischer „Gottesstaaten“ eben den heiligen Krieg (Jihad).
keine ahnung wo du die infos her hast lieber livingstone, aber die al-gamaa al islamya ist eine studentische bewegung, die 1971 in ägypten aus protest gegen die israelfreundliche politik von saddat gegründet wurde...
die al-gamaa al islamya ist in einem gewissen sinne eine untergruppierung der mb (moslemische bruderschaft...)
...mehr nicht.
und die al-gamaa al islamya hat 1999 einen einseitigen waffenstillstand verkündet, den sie bis dato auch einhält.