Rostschutz?
Rostschutz?
Ich hab auch nach dem Schweissen doch noch die ein oder andere Roststelle (oder auch Stelle wo mal richtiger Rost werden will...) z.B. wenn man die Fahrertür aufmacht im vorderen Teil des Türrahmens.
Wie kann ich dem am besten bei kommen? Anschleifen und mit Hammerit überpinseln - reicht das schon?
Wie kann ich dem am besten bei kommen? Anschleifen und mit Hammerit überpinseln - reicht das schon?
habe vor 2 jahren Golfis Ölwanne gerichtet: erst abschleifen, abbürsten, Fertan rauf, 2 Tage warten, dann abspülen, Hammerit rauf und später Unterbodenschutz.
Bis jetzt alles einwandfrei, am Landy gehe ich ebenso vor. Habe allerdings auch im Frühjahr beim LR88 (Frank) Mike Sanders Behandlung durchführen lassen. Kann ich nur empfehlen, hält ewig. Frank machts auch echt gewissenhaft. Die paar kleinen Roststellen behandle ich wie oben beschrieben.
Bis jetzt alles einwandfrei, am Landy gehe ich ebenso vor. Habe allerdings auch im Frühjahr beim LR88 (Frank) Mike Sanders Behandlung durchführen lassen. Kann ich nur empfehlen, hält ewig. Frank machts auch echt gewissenhaft. Die paar kleinen Roststellen behandle ich wie oben beschrieben.
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Ich beschäftige mich ja gerade etwas intensiver mit der Thematik, bin aber noch zu keinem abschliessendem Urteil gekommen, was am besten ist. Ich tendiere dazu auf jene zu hören, die sich professionell mit Rostschutz beschäftigen
http://www.off-road-forum.de/phpBB2/vie ... php?t=1874
Und die sagen eigentlich einhellig, dass Rostumwandler nicht viel bringen, sondern Rost mechanisch entfernt werden muss, bzw. in Hohlräumen nur mit Öl/Fett Mitteln zu stoppen ist.
Auch wenn man mal die Beiträge auf
http://f23.parsimony.net/forum46030/index.htm
durchliest, merkt man sehr schnell dass Fertan zumindest nicht nur positive Erfahrungen hinterlassen hat. Das Zeug hat mal vor vielen Jahren einen Test der MotorKlassik gewonnen, und dem Hersteller ist es gelungen, das sehr gut zu vermarkten. Ich hab Fertan an einigen Stellen seit Jahren verwendet, und rückblickend sehe ich es realistisch so, dass ich stattdessen auch Marmelade oder Senf hätte draufschmieren können (nach 24, besser 48 Stunden gründlich abwaschen!). Und zwar aus folgendem Grund:
-die Stellen, an denen ich vorher den Rost wirklich gründlich entfernen konnte, dann noch Fertan drauf getan hab und später mit einem guten Rostschutzgrund überlackiert habe, sind tatsächlich rostfrei geblieben. Schön. Nur bin ich mir ziemlich sicher, dass das auch der Rostgrundierer allein hinbekommen hätte.
-dagegen jene Bereiche, wo Rost in Falzen und Ecken sass, oder an die man generell mechanisch nicht gut rankam, die rosten eigentlich gerade so weiter wie ohne Behandlung.
Ich glaube auch hier gilt die alte Regel: was nicht stinkt und gesundheitsschädlich ist, hilft auch nix.
Deswegen bin ich auch kein Freund von Grundierungen und Lacken auf Wasserbasis. Ohne Chemiker zu sein geht es nicht in meinen Kopf rein, wieso es gut sein soll auf blankes Blech was Wasserhaltiges draufzuschmieren. Dirk Schucht (www.korrosionschutz-depot.de) schreibt selbst über den Ferpox 1K Primer auf Wasserbasis: "...bei sehr feuchter Witterung bzw. Bildung von Tau (über Nacht) geht die Durchtrocknung nur sehr langsam, sodaß das Wasser nicht schnell genug verdunstet und zu leichtem Rostansatz auf dem Metall führt..." Da frag ich mich schon, ob es auf so einer Grundierung Sinn macht, weiterzuarbeiten mit fillern, schleifen, spachteln, schleifen, schleifen, lackieren etc.?
Fazit: Rostumwandler auf Phosphorsäurebasis sind wohl besser, nur leider ungeeignet für Falze und Hohlräume. Leider sind genau das die Stellen, wo man einen Rostumwandler wirklich brauchen könnte. Also bleibt da eigentlich nur Mike Sanders oder Fluidfilm. Fluidfilm kriecht schneller und lässt sich leichter verarbeiten, muss aber alle 2-3 Jahre wiederholt werden. Ausserdem greift es je nach Laune auch schon mal Gummiteile an. Heisst für mich: Mike Sanders ist das Mittel der Wahl. Genereller Nachteil von Öl/Fett Mitteln: die Brandgefahr beim Schweissen an damit behandelten Hohlräumen. Wundert mich eh, dass die nicht verboten sind, denn bei einem Kabelbrand oder ähnlichem müsste so ein Auto doch brennen wie eine Kerze, oder?
An Achsen oder Fahrwerksteilen könnte ich mir vorstellen, dass POR15 ganz gut ist. Lässt sich gut streichen, und scheint recht robust zu sein. Langzeiterfahrung hab ich aber noch keine. Wichtig ist wohl, dass der Untergrund gut entfettet ist. Riesennachteile: teuer, härtet mit Luftfeuchtigkeit ab ähnlich Sekundenkleber. Dementsprechend muss man immer soviel aus der Dose entnehmen wie man benötigt, Reste kann man nicht wieder zurückschütten, und wenn auch nur ein wenig beim wiederverschliessen am Deckelrand klebt ist es beim nächsten mal ein Riesentanz, die Dose wieder aufzubekommen. Ausserdem wird die Oberfläche sehr glatt, weshalb es für weiteren Schichtaufbau mit europäischen Decklacken eher ungeeignet ist. POR15 sehe ich eher als robuste 1-Schicht Lackierung von massiven Unterbodenteilen.
Was wohl auch taugen soll ist Brantho-Korrux 3in1, siehe auch
http://www.parschenhill.de/html/restauration.html
http://www.off-road-forum.de/phpBB2/vie ... php?t=1874
Und die sagen eigentlich einhellig, dass Rostumwandler nicht viel bringen, sondern Rost mechanisch entfernt werden muss, bzw. in Hohlräumen nur mit Öl/Fett Mitteln zu stoppen ist.
Auch wenn man mal die Beiträge auf
http://f23.parsimony.net/forum46030/index.htm
durchliest, merkt man sehr schnell dass Fertan zumindest nicht nur positive Erfahrungen hinterlassen hat. Das Zeug hat mal vor vielen Jahren einen Test der MotorKlassik gewonnen, und dem Hersteller ist es gelungen, das sehr gut zu vermarkten. Ich hab Fertan an einigen Stellen seit Jahren verwendet, und rückblickend sehe ich es realistisch so, dass ich stattdessen auch Marmelade oder Senf hätte draufschmieren können (nach 24, besser 48 Stunden gründlich abwaschen!). Und zwar aus folgendem Grund:
-die Stellen, an denen ich vorher den Rost wirklich gründlich entfernen konnte, dann noch Fertan drauf getan hab und später mit einem guten Rostschutzgrund überlackiert habe, sind tatsächlich rostfrei geblieben. Schön. Nur bin ich mir ziemlich sicher, dass das auch der Rostgrundierer allein hinbekommen hätte.
-dagegen jene Bereiche, wo Rost in Falzen und Ecken sass, oder an die man generell mechanisch nicht gut rankam, die rosten eigentlich gerade so weiter wie ohne Behandlung.
Ich glaube auch hier gilt die alte Regel: was nicht stinkt und gesundheitsschädlich ist, hilft auch nix.
Deswegen bin ich auch kein Freund von Grundierungen und Lacken auf Wasserbasis. Ohne Chemiker zu sein geht es nicht in meinen Kopf rein, wieso es gut sein soll auf blankes Blech was Wasserhaltiges draufzuschmieren. Dirk Schucht (www.korrosionschutz-depot.de) schreibt selbst über den Ferpox 1K Primer auf Wasserbasis: "...bei sehr feuchter Witterung bzw. Bildung von Tau (über Nacht) geht die Durchtrocknung nur sehr langsam, sodaß das Wasser nicht schnell genug verdunstet und zu leichtem Rostansatz auf dem Metall führt..." Da frag ich mich schon, ob es auf so einer Grundierung Sinn macht, weiterzuarbeiten mit fillern, schleifen, spachteln, schleifen, schleifen, lackieren etc.?
Fazit: Rostumwandler auf Phosphorsäurebasis sind wohl besser, nur leider ungeeignet für Falze und Hohlräume. Leider sind genau das die Stellen, wo man einen Rostumwandler wirklich brauchen könnte. Also bleibt da eigentlich nur Mike Sanders oder Fluidfilm. Fluidfilm kriecht schneller und lässt sich leichter verarbeiten, muss aber alle 2-3 Jahre wiederholt werden. Ausserdem greift es je nach Laune auch schon mal Gummiteile an. Heisst für mich: Mike Sanders ist das Mittel der Wahl. Genereller Nachteil von Öl/Fett Mitteln: die Brandgefahr beim Schweissen an damit behandelten Hohlräumen. Wundert mich eh, dass die nicht verboten sind, denn bei einem Kabelbrand oder ähnlichem müsste so ein Auto doch brennen wie eine Kerze, oder?
An Achsen oder Fahrwerksteilen könnte ich mir vorstellen, dass POR15 ganz gut ist. Lässt sich gut streichen, und scheint recht robust zu sein. Langzeiterfahrung hab ich aber noch keine. Wichtig ist wohl, dass der Untergrund gut entfettet ist. Riesennachteile: teuer, härtet mit Luftfeuchtigkeit ab ähnlich Sekundenkleber. Dementsprechend muss man immer soviel aus der Dose entnehmen wie man benötigt, Reste kann man nicht wieder zurückschütten, und wenn auch nur ein wenig beim wiederverschliessen am Deckelrand klebt ist es beim nächsten mal ein Riesentanz, die Dose wieder aufzubekommen. Ausserdem wird die Oberfläche sehr glatt, weshalb es für weiteren Schichtaufbau mit europäischen Decklacken eher ungeeignet ist. POR15 sehe ich eher als robuste 1-Schicht Lackierung von massiven Unterbodenteilen.
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- Karsten
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Ich könnte noch Seilfett anbieten 
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Johann Wolfgang von Goethe
Wenn es ganz still wird, beginnen die Dinge zu sprechen.
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Ich würde auch immer so gut wie möglich mechanisch entrosten. Rostumwandler (Fertan) oder Rostversiegelung (BOB) ist dann eigentlich nur noch mal so eine Art Sicherheitsbehandlung für mich. An Rost in Falzen und Hohlräumen ist meiner Meinung nach kein Kraut gewachsen. Man kann den Prozeß höchstens ein wenig verlangsamen, aber nicht wirklich dauerhaft stoppen. Da heißt es, vor dem Zusammenbauen richtig zu konservieren. Hinterher ist es zu spät.
