.... um Kontaktkorossion zwischen Edelstahl und Alublech zu unterbinden wenn man das dazwischenschmiert? Oder nehme ich da besser ne Dichtungsmasse oder gar einen Kleber wie Sikaflex???
Grüsse Volker
Kupferpaste bringst auch was.....
@ Volker aka neon38
Ich würde eine Kunststoff-Beilagscheibe und Kupferpaste nehmen. Aber die Idee mit Dichtungsmasse klingt auch nicht so schlecht. Ob das aber nicht wieder wasseranziehend (Hygroskopisch) ist ???
Ich würde eine Kunststoff-Beilagscheibe und Kupferpaste nehmen. Aber die Idee mit Dichtungsmasse klingt auch nicht so schlecht. Ob das aber nicht wieder wasseranziehend (Hygroskopisch) ist ???
POWER is how fast you hit the wall... TORQUE is how far you take the wall with you !!!
All parts falling off my Cars, are of the finest English-Workmanship !!
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Geb ich mir die Antwort selbst. Ihr sollt ja nicht dumm sterben. Und nehmen tue ich einfach Fett. Fertisch.
Hab ich im I-Net bei so nem schlauen Professor von ner Unidät gefunden:
Aluminium ist nur scheinbar edel. Das liegt aber nur an dem äußerst stabilen Oxidbelag. Wenn man den verletzt, schreitet die Zerstörung/Korrosion des Leichtmetalls rasch voran.
Es ist bekannt, dass Kupfer und Aluminium Lokalelemente bilden, die die Korrosion des Aluminiums fördern. Wichtig dafür ist aber auch die Anwesenheit von Chlorid-Ionen. (Darüber berichte ich im Tipp des Monats März 1999.)
Die Korrosion schreitet also besonders rasch voran, wenn man Kupfer und Chlorid als Katalysator zusetzt. Je feiner das Kupfer verteilt ist, desto rascher erfolgt die Korrosion. Fein verteiltes Kupfer bildet sich beim Kontakt mit Aluminium mit gelösten Kupferverbindungen.
3 Cu2+ + 2 Al ———> 3 Cu + 2 Al3+
Die Kupferverbindungen bilden sich unter Umwelteinflüssen immer aus metallischem Kupfer. Kupfer ist gar nicht so edel, wie man immer meint. Denken Sie an Grünspan.
Chloridhaltiges Salz gibt es genug auf den Straßen - zum Beispiel als Streusalzrest. Und Feuchtigkeit? Die gibt es genug, wenn man in der Gegend herumfährt. Und auch beim Stehen in der Garage reicht schon Kondenswasser aufgrund von Temperaturunterschieden aus.
Ich würde diese Paste nicht verwenden.
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Alles klar? Kupfer an Alu ist nicht gut.
Grüsse Volker
Hier noch der Link:
http://dc2.uni-bielefeld.de/dc2/fragen/kf-ka-73.htm
Hab ich im I-Net bei so nem schlauen Professor von ner Unidät gefunden:
Aluminium ist nur scheinbar edel. Das liegt aber nur an dem äußerst stabilen Oxidbelag. Wenn man den verletzt, schreitet die Zerstörung/Korrosion des Leichtmetalls rasch voran.
Es ist bekannt, dass Kupfer und Aluminium Lokalelemente bilden, die die Korrosion des Aluminiums fördern. Wichtig dafür ist aber auch die Anwesenheit von Chlorid-Ionen. (Darüber berichte ich im Tipp des Monats März 1999.)
Die Korrosion schreitet also besonders rasch voran, wenn man Kupfer und Chlorid als Katalysator zusetzt. Je feiner das Kupfer verteilt ist, desto rascher erfolgt die Korrosion. Fein verteiltes Kupfer bildet sich beim Kontakt mit Aluminium mit gelösten Kupferverbindungen.
3 Cu2+ + 2 Al ———> 3 Cu + 2 Al3+
Die Kupferverbindungen bilden sich unter Umwelteinflüssen immer aus metallischem Kupfer. Kupfer ist gar nicht so edel, wie man immer meint. Denken Sie an Grünspan.
Chloridhaltiges Salz gibt es genug auf den Straßen - zum Beispiel als Streusalzrest. Und Feuchtigkeit? Die gibt es genug, wenn man in der Gegend herumfährt. Und auch beim Stehen in der Garage reicht schon Kondenswasser aufgrund von Temperaturunterschieden aus.
Ich würde diese Paste nicht verwenden.
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Alles klar? Kupfer an Alu ist nicht gut.
Grüsse Volker
Hier noch der Link:
http://dc2.uni-bielefeld.de/dc2/fragen/kf-ka-73.htm
Zuletzt geändert von neon38 am Di 09 Aug, 2005 10:43, insgesamt 1-mal geändert.
Meine neueste Errungenschaft ist Keramikpaste. Bisher habe ich auch immer Kupferpaste verwendet und bin damit eigentlich immer gut gefahren. Kann aber auch sein, dass es wirklich nur der Fettgehalt darin ist, der eine Korrosion verhindert. Denn eins ist klar: Fett = keine Feuchtigkeit = keine Korrosion. Vorteil der Kupferpaste gegenueber anderen "normalen" Fetten ist, dass sie relativ gut haftet. Ich habe im Radkasten trotz 6 oder 7- maligem Dampfstrahlereinsatz noch immer Kupferpaste kleben, die beim letzten Stossdaempferwechsel da haengen geblieben ist.
Ueber die Keramikpaste kann ich noch nicht so viel sagen, da ich sie erst seit kurzem einsetze. Sie schmiert jedenfalls wie Teufel und man muss echt aufpassen, dass die z.B. nicht auf die strukturierten Kunststoffverkleidungen kommt, sonst hinterlaesst sie da auch nach ausgiebigem Wischen einen weissen Schleier. Ausserdem scheint sie anzutrocknen, wo sie in dauernder Beruehrung mit Luft steht. Ich muesste mal ein bereits verbautes Teil wieder abnehmen, um zu sehen wie's darunteraussieht.
Ueber die Keramikpaste kann ich noch nicht so viel sagen, da ich sie erst seit kurzem einsetze. Sie schmiert jedenfalls wie Teufel und man muss echt aufpassen, dass die z.B. nicht auf die strukturierten Kunststoffverkleidungen kommt, sonst hinterlaesst sie da auch nach ausgiebigem Wischen einen weissen Schleier. Ausserdem scheint sie anzutrocknen, wo sie in dauernder Beruehrung mit Luft steht. Ich muesste mal ein bereits verbautes Teil wieder abnehmen, um zu sehen wie's darunteraussieht.
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