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Off-Road-Park Wissenslücke

Verfasst: So 21 Mai, 2006 19:17
von tiny
Hallo,

Ich möchte mal Abwägen inwiefern es heutzutage möglich ist einen Offroadpark zu eröffnen und diesen nebenberuflich zu Betreiben.
Leider hat meine Suche im Internet nur auf Seiten geführt auf denen Foren-user mit gleichem anliegen lächerlich gelabert wurden.
Ich hab mich mit dem Thema Off-Road-Park noch nicht intensiv befasst.

Mich würde interesieren:
-welche Umwelt/Naturschutzauflagen man erfüllen muß
-welche Behörden/Ämter miteinbezogen werden müssen
-ob das ganze als kleingewerbe betrieben werden kann

wie gesagt das ganze ist nur eine Informationssuche Abwägung meinerseits,
deswegen sollte nicht meine Fachliche inkompetenz hervorgehoben werden.
Wenn ich Kompetent genug wäre,bräucht ich ja nicht fragen.

Das Grundkonzept bzw die Idee welche mich "plagt" schaut folgendermasen aus:
In einer Kiesgrube oder ähnlicher Örtlichen Gegebenheit an den Wochenenden einen kleinen Offroadpark zu betreiben.
Da das alles an den Wochenenden stattfinden wird und von meiner Seite aus Nebenberuflich geschehen soll würden die eintritts/Nutzungsgebühren recht gering ausfallen.Ohne den nötigen Aufwand zu kennen sag ich jetzt mal 5-10 Euro um die eigenen kosten zu decken.
Das Gelände soll nicht mein eigenes sein,sondern würde nur für die Genuzten Tage/KFZ-aufkommen bzw anhand einer Nutzungspauschale zur verfügung stehen.

kontaktadressen von Personen die mir weiterhelfen können nehm ich dankend an ;)

bin für jede Hilfe dankbar.
gruß Markus

Verfasst: So 21 Mai, 2006 19:39
von thrombo
hi, wir betreiben ein club-gelände, haben so massig probleme mit behörden, anwohnern und umweltschutz daß es dem ein oder anderen mittlerweile keinen spass mehr macht....


heutzutage als "nebenjob" für eine person in meinen augen offen und ehrlich gesagt: vergiss es

Verfasst: So 21 Mai, 2006 19:49
von tiny
kannst du mir sagen was für auflagen seitens der behörden ihr einhalten müßt?
das problem mit anwohnern ect kann man umgehen,ist alles eine frage der örtlichkeiten.
es kann sich zwar jeder über etwaigen lärm beschwehren aber den erfolg der beschwerde über lärmbelästigung in einem reinem industriegebiet das fernab jeglicher zivilisation liegt...nunja...
lass ich dann mal auf mich zukommen.
es ist ja nicht so das ich das ganze von heut auf morgen der weltöffentlichkeit auf den bauch binden möchte sondern eine gewisse eingwewöhnungsphase stattfindet in der auch nicht großartig finanziell investiert werden soll.

umweltschutzauflagen können doch konform gehen mit der jetzigen normalen nutzung...
wenn da unter der woche schwere baumaschinen ihre arbeit tun,betrifft diese doch der selbe amtsschimmel

das behördliche wird so seine anfänglichen schwierigkeiten haben,nehm ich mal an...
inwiefern habt ihr schwierigkeiten seitens der behörden?

Verfasst: So 21 Mai, 2006 21:26
von thrombo
es geht los mit schallmesseungen, was in einem steinbruch wirklich ein witz ist, selbst die messfirma hat gelacht (ca. 2500 euro), weiter mit bodenproben da ja bei überschlägen oder ähnlichem öl auslaufen könnte, bis hin zu sauteuren versicherungen

wegen der anwohner....unser gelände ist auch ausserhalb, aber neid und missgunst gibt es ja bekanntlich überall und somit kommen die probleme von ganz alleine

dann gibts zum beispiel eine auflage mit straßenreinigung, bei uns macht das die feuerwehr, aber natürlich auch net für umme....

offroadpark am wochenende...gute idee, hatten wir auch vor...für den staat pro fahrzeug und tag 15 euro...

firmenveranstaltungen ab 500euro (nach oben natürlich keine grenzen) täglich für den staat....

umweltschützer....die die da auftauchen und mosern haben eh ne macke...hängt die grünen auf solange es noch bäume gibt....es kommt vor daß bei einer veranstaltung so einer da steht und sich vors schlammloch stellt weil da eine 8 jahre alte kröte drinsitzen könnte....

und vor allem, versuch heutzutage mal eine genehmigung für ein offroadgelände zu bekommen! glaub mir, da wirst echt irre dabei!

nochmal zu den kosten: einfaches rechenbeispiel: staat 15 euro, geländemiete 5 euro(und das ist billig), unterhaltung, straßenreinigung, genehmigungen, versicherung,...nochmal 5 euro, sind wir bei 25 euronen. so müsstest du also mindestens 30 verlangen. ob da noch so viel gefahren wird ist fraglich

wenn es ein privatgelände ist schaut es wieder anderst aus, zumindest von der kostenseite, fraglich finde ich da nur ob du alleine wirklich jedes wochenende (oder jedes 2. wochenende) im gelände sitzen willst und auf die jungs aufpassen. dasein muss versicherungstechnisch schließlich immer ein verantwortlicher. nur 1 mal im monat zu öffnen macht in meinen augen keinen sinn, die leute sind sich net sicher wann offen ist und fahren dann lieber woanderst hin.

das gelände selbst muss natürlich auch unterhalten werden, so brauchst zumindest eine raupe oder radlader um die fahrbahnen instandhalten zu können.

mit dem normalen gewerlichen steinbruch/kiesgrubenbetrieb kannst das auch net vergleichen, die baumaschinen dort haben in der regel bioöl drin, da gehts schon los wenn einer mal kippt oder etwas ausläuft

ich bin immer froh wenn ich von jemandem höre der sowas machen will, ünterstütze das auch gern da es in deutschland ja kaum noch möglichkeiten gibt, nur kam leider aufgrund der ämter nie was bei raus, es werden einfach zu viele steine in den weg gelegt

Verfasst: So 21 Mai, 2006 22:15
von tiny
wieso kassiert der staat?gehört dem das gelände?
wenn ja würd ich "den staat" mal darauf aufmerksam machen wieviel geld euer gelände dem staatsäckel einbringt(falls dem so ist) und die querstellenden grünen an "den staat" verweisen,denn er ist der besitzer und dafür verantwortlich was auf seinem gelände geschieht....
aber ich versteh langsam was du meinst.
ich werd im lauf der nächsten wochen mal die örtlichkeiten in der umgebung aufsuchen und mit deren besitzer quatschen.paralell dazu mich bei den ämtern etwas schlauer machen usw.
vielen dank in deine exkursion ins lustige paragraphenreiten :)

Verfasst: Mi 07 Jun, 2006 20:46
von thrombo
wie schauts aus, wie weit bist du? hast schon was erfahren? halt uns mal auf dem laufenden hier

Verfasst: Do 08 Jun, 2006 12:04
von 109S3
Mir fallen zu dem Thema nur folgende Sachen ein:

Hurra Deutschland,
bei uns wird so lange alles geregelt, bis auch die Regeln geregelt werden! :evil:

Und wer schützt uns vor den Naturschützern... :evil:

Naturschutz ist ja okay, aber man kann es auch übertreiben......
Da hauen sie immer drauf rum, wegen Off Road Geländen und Umweltverschmutzung, aber wo hat es meistens Biotope und seltene Pflanzen und Tiere......

Na, wer weiß es ?????



Auf Truppenübungsplätzen !!!!!!


Soviel zu meiner Meinung.

109S3

Verfasst: Do 08 Jun, 2006 14:38
von Karsten
aber wo hat es meistens Biotope und seltene Pflanzen und Tiere......

Na, wer weiß es ?????



Auf Truppenübungsplätzen !!!!!!

Das vergessen leider die meißten Umweltschützer.

Verfasst: Do 08 Jun, 2006 14:55
von 109S3
Tja, ist halt mal so, wenn man mit Scheuklappen durch die Gegend läuft....


109S3

Verfasst: Do 08 Jun, 2006 15:02
von Karsten
Sollten sich mal einen Geländewagen kaufen, vielleicht werden sie dann etwas "open minded" :D