Seite 1 von 2
Hallo!
Verfasst: Sa 05 Nov, 2005 14:47
von Ridgeback
moin zusammen,
hab mich mal neu in diesem forum angemeldet, manch einer wird mich wohl als "selbermacher" aus dem vmv-forum kennen.
grüsse, mario
Verfasst: Sa 05 Nov, 2005 14:50
von thrombo
moin moin & herzlich willkommen
Verfasst: Sa 05 Nov, 2005 16:10
von MAK Trek
Salve, Ridgeback!
Wo warst du denn da unterwegs, auf deinem Avatar?
Beste Grüße und herzlich willkommen,
Andy - MAK Trek
Verfasst: Sa 05 Nov, 2005 18:03
von Conan
Also doch irgendwie kam mir dein Ava auch bekannt vor ...welcome here.
Dein Avatar macht Fernweh

Verfasst: Sa 05 Nov, 2005 18:04
von landman
servus ridge!
hast du auch in wirklichkeit so einen hund, so einen löwentöter?
viel spaß hier!
Verfasst: Sa 05 Nov, 2005 23:39
von Ridgeback
@MAK trek: südspanische atlantikküste.
@landman: es ist kein löwentöter, sondern ein löwenjäger! das macht einen grossen unterschied.

Verfasst: So 06 Nov, 2005 01:44
von Herbalandy
Hi Ridgeback!
Ein hübscher Miezekatzenscheucher ist das....

Verfasst: Mo 07 Nov, 2005 14:42
von Karsten
Auch ein Willkommen von mir! Der Miezekatzenscheucher schaut aber friedlich aus. Wurde die Rasse wirklich zur Löwenjagd gezüchtet?
Verfasst: Di 08 Nov, 2005 22:02
von Ridgeback
Bereits im Jahre 1480 erwähnen erste portugiesische Berichte aus dem südlichen Afrika den Hund mit dem Rückenkamm, das einzige Haustier des Stammes der Hottentotten, als überaus brauchbar und treu. Auch in den Beschreibungen der Lebensbedingungen in Südafrika, die der Gelehrte Theal im Jahre 1505 verfaßte, wird der Hottentotten-Ridgeback erwähnt.
Jahrhundertelang begleitete so der eher unscheinbare Hund, dessen Körper dem eines Schakals ähnelte, seinen Herrn im Kampf ums Überleben unter den harten Bedingungen eines Kontinents, auf dem der Mensch noch lange Zeit unter äußerst widrigen Bedingungen existieren mußte. Der Hund war nicht nur ein zuverlässiger Wächter der Hütten und Herden, sondern kam auch vor allem bei der Jagd auf Löwen, die die Existenzgrundlage der Eingeborenen ständig bedrohten, zum Einsatz. Der Löwe wurde mit diesem Hund zu Stand gehetzt, so daß er mit den einfachen Waffen der Hottentotten erlegt werden konnte.
Die ersten Siedler am Kap erwähnen Mitte des 17. Jahrhunderts die ridgetragenden Hunde und ihren großen Mut vor den Raubtieren. Die Einwanderer erkannten schnell die Überlegenheit des bodenständigen Hundes gegenüber ihren mitgebrachten europäischen Schlägen. Um dessen, insbesondere für die Jagd überaus wertvollen Eigenschaften für den Einsatz ihrer eigenen Hunderassen zur Verfügung zu haben, begannen sie mit Züchtungen und gezielten Einkreuzungen lange bewährter europäischer Rassen.
Hier ist vor allem der englische Bloodhound, der für die hervorragende Nase und die Größe des späteren Ridgebacks sorgte, zu nennen. Mit Sicherheit ist auch der Sloughi unter den Vorfahren des Ridgebacks vertreten. Von ihm hat der RR zweifellos das vorzügliche Auge und die Schnelligkeit.
Die wichtigsten Stationen der Zucht von den damaligen Ridgehunden zu den heutigen Ridgebacks sind für den afrikanischen Bereich:
Im Jahre 1879 brachte Charles Helm zwei Ridgehunde aus Swellendamm (Südafrika) nach Bulawaayo, Rhodesien.
Einige Nachkommen dieser ursprünglichen Importe wurden später vom Großwildjäger Cornelius van Rooyen erworben. Aus dem Kern der Helm-Hunde baute er seine berühmte und sehr begehrte Meute auf, die zuerst bekannt war als van-Rooyen-Hunde, später als Löwenhunde und schließlich als Rhodesian Ridgebacks.
1922 wurde in Bulawaayo der Zuchtverband des Rhodesian Ridgeback gegründet. 1925 erkannte ihn die Kennel Union of South Afrika als reine Rasse an. Inzwischen ist der Rhodesian Ridgeback über die gesamte Welt verbreitet.
Verfasst: Di 08 Nov, 2005 22:43
von Karsten
Danke für die ausführliche Antwort. Klingt nach einer interessanten Rasse. Sind sie im normalen Leben problemlos?