Reisebericht Westalpen
Verfasst: Sa 23 Jul, 2005 10:05
Fotos gibts im Fotoforum
Bitte verzeiht die schreibfehler etc 
18. Juli
Um 7 Uhr morgens fuhren wir los, unser erstes Ziel, der grosse St. Bernhard. Also hies es zuerst einmal kräftig Autobahnkilometer fressen. Nach ein paar Stunden fahrt kamen wir dann tatsächlich in Martigny an wo langsam der Aufstieg zum 2496 Meter hohen Pass anfängt.
Der erste Test für meinen Landy und er übersteht ihn, dem Vergaser geht zwar ab 2000 Metern etwas die Luft aus aber es geht zügig den Berg hinauf
Leider meinte es Petrus mit uns nicht so gut und das Wetter schwang kurz vor der Passhöhe um und es wurde kalt und fing stark an zu regnen.
Also fuhren wir nach kurzem Halt auf der italienischen Seite runter, wäre sicher eine schöne Strecke wenn man einbisschen mehr sehen würde :>
In Aosta angekommen regente es glücklicherweise nicht mehr. Dort kauften wir uns erstmal eine Karte (Piemonte Valle d'Aosta, Studio F.M.B. Bologna 1:300'000) welche sich noch als sehr nützlich erweisen wird. Aosta ist imho keine schöne Stadt und wir fuhren nach kuzer besprechung schnell aus der Stadt raus auf der Hauptstrasse richtung Châtillon. Von dort ging es eine wunderschöne Strasse richtung Breuil-Cervinia hinauf. Leider fing es auch hier nach halber Strecke wieder an zu regnen und dicke Wolken zogen auf. In Breuil-Cervinia angekommen bechlossen wir ein Hotel zu beziehen da wir kein Bock mehr hatten nach 450km noch weiter zufahren.
19. Juli
Eigentlich wollten wir ja hier oben ein, zwei schöne Schottertouren machen, doch der Denzel riet nach starken Regenfällen davon ab und da es erstens wirklich starke Regenfällte über Nacht gab und wir zweitens unerfahren auf solchen Strecken sind, sahen wir davon ab und fuhren wieder runter ins Aostatal.
Unsere Idee: Vom Aostatal aus über den Colle del Nivolet. Laut Karte (nicht ganz deutbar) und Denzel (nicht wirklich sicher) wäre es möglich über diesen Weg ins Valle del Locan zu kommen. Um es vorweg zunehmen: Die Strecke ist leider nicht durchgehend befahrbar
Die Fahrt nach Pont (1960 Meter) lohnte sich trotzdem und hatte einige Überraschungen zu bieten.
Da es leider nicht weiter ging und wir nicht schon wieder quer durchs Aostatal fahren wollten entschlossen wir uns über den kleinen St. Bernhard zu fahren (Colle d. Piccolo S. Bernardo 2188m). Auch diese Strecke war sehr interessant zu fahren (die holländischen Wohnmobile gehen mir langsam auf den Sack *g*. Zu langsam, aber dann doch zu schnell um mit meinem Landy auf gerader Strecke zu überholen. Mit der Zeit entwickelte ich eine “In-Kehren-Überhol”-Taktik
)
Anyway, auf der franz. Seite fuhren wir dan auf die Route des Grandes Alpes weiter nach Val d'Isere und dort auf den Col d'Iseran. Diese “Route des Grandes Alpes” ist teilweise eine richtige Abenteuerstrecke. Sehr eng, absolut nicht mehr im Stand gehalten oder eine grosse Baustelle. Aufjedenfall eine Strecke wie man sie sich als 4x4er wünscht.
Auf dem Col d'Iseran (2762m) wehte ein eisiger Wind, das aussen Thermometer sank auf 8° Celsius. Also fuhren wir schnell wieder runter, der Route des Grandes Alpes bis nach Lanslebourg. Dort nahmen wir den Col du Mont Cenis (2083m) in Angriff. Da momentan der Frejustunnel gersperrt ist fuhren so ziemlich alle LKWs über den Pass. Zum Glück war meine “in-kehren-überhol”-Taktik schon ziemlich ausgereift
Auf der Passhöhe hat es einen wunderschönen grossen Stausee. Auf der anderen Seite des Passes wartete wieder Italien auf uns. Eigentlich wollten wir in der nähe von Susa campieren und fuhren nach Bussoleno. Dort sollte es laut Karte und laut vereinzelten Schildern einen Campingplatz geben. Doch auch nach rund einer Stunde suche fanden wir nix!
Also was tun? Ein Hotel? Nö, das Wetter war wunderbar, wir wollten Campieren. Wir machten uns also auf den Weg zum Colle delle Finestre (2167m) und campierten am Strassenrand.
20. Juli
Die Strecke war zu ¾ frisch geteert, die letzten Kilometer sind noch Schotter, auf der Passhöhe ist dann wieder alles geteert. Wer die Assietakammstrasse befahren will (so wie wir....) wird schwer entäuscht, kurz vor dem Aufstieg zum Colle dell' Assietta ist nämlich Schluss: Die Strasse ist ab Km 25 gesperrt. Bis zum Km 25 ists erlaubt für Bauarbeiter steht auf dem Schild. Nunja, wahrscheinlich sind die gerade daran die Strasse zu asphaltieren
Wir fuhren also runter ins Valle del Chisone. Von dort hiess es wieder Kilometer fressen: Auf der Hauptstrasse runter nach Pinerolo->Cavour->Saluzzo->Cúneo und von dort ging es das Valle Stura hinauf auf den Colle della Maddalena, auch bekannt unter dem Namen Col de Larche (1991m)
Eine schöne Strecke, einfach zu befahren, ansonsten nichts spezielles
Von dem Pass fuhren wir runter nach Barcelonnette, ein schönes franz. Dörfchen. Dort nahmen wir wieder ein Zimmer in einem gemütlichen Hotel.
21. Juli
Da wir vor lauter Passstrassen nicht mehr gerade ausgehen konnten entschlossen wir uns wieder in Richtung Schweiz zu fahren. Also fuhren wir auf der Hauptstrasse nach Gap und von dort auf der Autobahn nach Grenoble und dann weiter nach Genf in die Schweiz. Die franz. Autobahn war sehr angenehm zum befahren, wenig Verkehr und eine gute Strasse. Die Gebühr belief sich für die Strecke auf rund 25 €.
In Genf angekommen verliessen wir die Autobahn und fuhren auf der Hauptstrasse am Genfersee entlang nach Lausanne, danach rauf nach Bulle und von dort über den Jaunpass ins Simmental. In Wimmis nahmen wir nach rund 500 Kilometern ein Zimmer in einem Motel.
22. Juli
Am Morgen um 9 Uhr fuhren wir los richtung Zürich. Alles auf Land und Hauptstrassen über den Sustenpass nach Schwyz. Von Dort fuhren wir über Sattel nach Rapperswil und von dort dem See entlang nach Männedorf, wo ja auch unser zu Hause ist.
Zusammenfassung:
Als erster Test waren zwei Wochen zu lange gewesen. Die 5 Tage waren genau richtig, es kamen noch ein paar unschönheiten zum Vorschein beim Landy (Sitze...).
Alles in allem waren die Westalpen aber sehr eindrücklich obwohl wir nur ganz wenig Schotter gefahren sind, die Berge sind eben schon faszinierend. Wir waren sicher nicht das letzte mal dort
Der Someiller, der Jafferaupass, der Col de Nivolet... alle wollen noch befahren werden 
Der Sprit in Italien ist teuer und in Frankreich noch teurer. Achja, der Pumpmechanismus meines Zusatztanks hat den Geistaufgegeben... Tja jetzt habe ich halt 70 Liter günstigen schweizer Sprit 2000km durch die Gegend gefahren *g*
18. Juli
Um 7 Uhr morgens fuhren wir los, unser erstes Ziel, der grosse St. Bernhard. Also hies es zuerst einmal kräftig Autobahnkilometer fressen. Nach ein paar Stunden fahrt kamen wir dann tatsächlich in Martigny an wo langsam der Aufstieg zum 2496 Meter hohen Pass anfängt.
Der erste Test für meinen Landy und er übersteht ihn, dem Vergaser geht zwar ab 2000 Metern etwas die Luft aus aber es geht zügig den Berg hinauf
Leider meinte es Petrus mit uns nicht so gut und das Wetter schwang kurz vor der Passhöhe um und es wurde kalt und fing stark an zu regnen.
Also fuhren wir nach kurzem Halt auf der italienischen Seite runter, wäre sicher eine schöne Strecke wenn man einbisschen mehr sehen würde :>
In Aosta angekommen regente es glücklicherweise nicht mehr. Dort kauften wir uns erstmal eine Karte (Piemonte Valle d'Aosta, Studio F.M.B. Bologna 1:300'000) welche sich noch als sehr nützlich erweisen wird. Aosta ist imho keine schöne Stadt und wir fuhren nach kuzer besprechung schnell aus der Stadt raus auf der Hauptstrasse richtung Châtillon. Von dort ging es eine wunderschöne Strasse richtung Breuil-Cervinia hinauf. Leider fing es auch hier nach halber Strecke wieder an zu regnen und dicke Wolken zogen auf. In Breuil-Cervinia angekommen bechlossen wir ein Hotel zu beziehen da wir kein Bock mehr hatten nach 450km noch weiter zufahren.
19. Juli
Eigentlich wollten wir ja hier oben ein, zwei schöne Schottertouren machen, doch der Denzel riet nach starken Regenfällen davon ab und da es erstens wirklich starke Regenfällte über Nacht gab und wir zweitens unerfahren auf solchen Strecken sind, sahen wir davon ab und fuhren wieder runter ins Aostatal.
Unsere Idee: Vom Aostatal aus über den Colle del Nivolet. Laut Karte (nicht ganz deutbar) und Denzel (nicht wirklich sicher) wäre es möglich über diesen Weg ins Valle del Locan zu kommen. Um es vorweg zunehmen: Die Strecke ist leider nicht durchgehend befahrbar
Die Fahrt nach Pont (1960 Meter) lohnte sich trotzdem und hatte einige Überraschungen zu bieten.
Da es leider nicht weiter ging und wir nicht schon wieder quer durchs Aostatal fahren wollten entschlossen wir uns über den kleinen St. Bernhard zu fahren (Colle d. Piccolo S. Bernardo 2188m). Auch diese Strecke war sehr interessant zu fahren (die holländischen Wohnmobile gehen mir langsam auf den Sack *g*. Zu langsam, aber dann doch zu schnell um mit meinem Landy auf gerader Strecke zu überholen. Mit der Zeit entwickelte ich eine “In-Kehren-Überhol”-Taktik
Anyway, auf der franz. Seite fuhren wir dan auf die Route des Grandes Alpes weiter nach Val d'Isere und dort auf den Col d'Iseran. Diese “Route des Grandes Alpes” ist teilweise eine richtige Abenteuerstrecke. Sehr eng, absolut nicht mehr im Stand gehalten oder eine grosse Baustelle. Aufjedenfall eine Strecke wie man sie sich als 4x4er wünscht.
Auf dem Col d'Iseran (2762m) wehte ein eisiger Wind, das aussen Thermometer sank auf 8° Celsius. Also fuhren wir schnell wieder runter, der Route des Grandes Alpes bis nach Lanslebourg. Dort nahmen wir den Col du Mont Cenis (2083m) in Angriff. Da momentan der Frejustunnel gersperrt ist fuhren so ziemlich alle LKWs über den Pass. Zum Glück war meine “in-kehren-überhol”-Taktik schon ziemlich ausgereift
Auf der Passhöhe hat es einen wunderschönen grossen Stausee. Auf der anderen Seite des Passes wartete wieder Italien auf uns. Eigentlich wollten wir in der nähe von Susa campieren und fuhren nach Bussoleno. Dort sollte es laut Karte und laut vereinzelten Schildern einen Campingplatz geben. Doch auch nach rund einer Stunde suche fanden wir nix!
Also was tun? Ein Hotel? Nö, das Wetter war wunderbar, wir wollten Campieren. Wir machten uns also auf den Weg zum Colle delle Finestre (2167m) und campierten am Strassenrand.
20. Juli
Die Strecke war zu ¾ frisch geteert, die letzten Kilometer sind noch Schotter, auf der Passhöhe ist dann wieder alles geteert. Wer die Assietakammstrasse befahren will (so wie wir....) wird schwer entäuscht, kurz vor dem Aufstieg zum Colle dell' Assietta ist nämlich Schluss: Die Strasse ist ab Km 25 gesperrt. Bis zum Km 25 ists erlaubt für Bauarbeiter steht auf dem Schild. Nunja, wahrscheinlich sind die gerade daran die Strasse zu asphaltieren
Wir fuhren also runter ins Valle del Chisone. Von dort hiess es wieder Kilometer fressen: Auf der Hauptstrasse runter nach Pinerolo->Cavour->Saluzzo->Cúneo und von dort ging es das Valle Stura hinauf auf den Colle della Maddalena, auch bekannt unter dem Namen Col de Larche (1991m)
Eine schöne Strecke, einfach zu befahren, ansonsten nichts spezielles
Von dem Pass fuhren wir runter nach Barcelonnette, ein schönes franz. Dörfchen. Dort nahmen wir wieder ein Zimmer in einem gemütlichen Hotel.
21. Juli
Da wir vor lauter Passstrassen nicht mehr gerade ausgehen konnten entschlossen wir uns wieder in Richtung Schweiz zu fahren. Also fuhren wir auf der Hauptstrasse nach Gap und von dort auf der Autobahn nach Grenoble und dann weiter nach Genf in die Schweiz. Die franz. Autobahn war sehr angenehm zum befahren, wenig Verkehr und eine gute Strasse. Die Gebühr belief sich für die Strecke auf rund 25 €.
In Genf angekommen verliessen wir die Autobahn und fuhren auf der Hauptstrasse am Genfersee entlang nach Lausanne, danach rauf nach Bulle und von dort über den Jaunpass ins Simmental. In Wimmis nahmen wir nach rund 500 Kilometern ein Zimmer in einem Motel.
22. Juli
Am Morgen um 9 Uhr fuhren wir los richtung Zürich. Alles auf Land und Hauptstrassen über den Sustenpass nach Schwyz. Von Dort fuhren wir über Sattel nach Rapperswil und von dort dem See entlang nach Männedorf, wo ja auch unser zu Hause ist.
Zusammenfassung:
Als erster Test waren zwei Wochen zu lange gewesen. Die 5 Tage waren genau richtig, es kamen noch ein paar unschönheiten zum Vorschein beim Landy (Sitze...).
Alles in allem waren die Westalpen aber sehr eindrücklich obwohl wir nur ganz wenig Schotter gefahren sind, die Berge sind eben schon faszinierend. Wir waren sicher nicht das letzte mal dort
Der Sprit in Italien ist teuer und in Frankreich noch teurer. Achja, der Pumpmechanismus meines Zusatztanks hat den Geistaufgegeben... Tja jetzt habe ich halt 70 Liter günstigen schweizer Sprit 2000km durch die Gegend gefahren *g*