immer wenn so ein thema kommt verteidigst du die terroristen, schreibst wie schlecht die behandelt wurden vor jahrzehnten/hunderten und versuchst allen mögliche um die opfer ihres terrors als schuldigen dazustellen und die terroristen als opfer.
du machst es dir zu einfach!!!
zum terrorismus komme ich noch...
der hunger in der sogenannten"dritten welt" ist nun mal das ergebnis geschichtlicher umstände, sprich dem kolonialismus, der de fakto bis heute, wenn auch unter anderem namen fortbesteht.
...oder haben sich z.b. die diamantenbesitzer in afrika mittlerweile bleichen lassen...??
die kirchliche bemühungen der zwangschristianisierung und der damit verbundenen zerstörung afrikanischer kulturen und identität bis zum heutigen tag lass ich jetzt mal aussen vor...
was ist "terrorismus"?
terrorismus ist meiner meinung nach nichts anderes als eine bezeichnung, eine wortwahl, mit der von bestimmten leute andere leute, die sich anders verhalten als gewünscht, tituliert werden...
es ist ein politisches wort, keine berufsbezeichnung...
so gesehen gibt es auch den staatsterrorismus.
ein land zu besetzen, andersdenkende zu ermorden und den mir angenhmen, weil meine interessen vertretenden clan militárisch und politisch zu unterstützen, das ist staatsterrorismus.
dieser staatsterrorismus wir gegenwärtig ausgeübt von den usa, den engländern, den deutschen, den israelis, den russen usw...
die liste ist lang.
der staatsterrorismus der am umfangreichsten auf diesem globus ausgeübt wird, qualitativ und quantitativ, ist der staatsterrorismus der usa.
staatsterrorismus erzeugt gegenterrorismus, das ist seit der steinzeit so, und wird sich im menschen wohl kaum ändern.
wenn du Z.b. afghane bist, die amis marschieren in dein dorf ein, erschiessen deine kinder, vergewaltigen deine frau etc., was hast da da für eine meinung über die amis??
und was würdest du tun?
was spricht aus der sicht von solch betroffenen menschen, die sich natürlich auch organisieren, was auch in der natur des menschen liegt, einen gegner in dessen land anzugreifen, wo dieser gegner das ja selbst in gerade im moment im eigenen praktiziert??
da hängts bei vielen meiner meinung nach...
und wenn man/frau die entwicklung des terrorismus" betrachtet, seit wann gibt es den so viele "terroristen"??
"one man's freedomfighter is an other man's terrorist"...
diejenigen welche versucht haben hitler mit einer bombe hochzujagen, werden heute noch von vielen als "terroristen" bezeichnet!
die westliche einstellung dem osten und süden gegenüber halte ich für eine sehr gefähliche, und letztendlich wird sie uns in die sackgasse, mit dem rücken an die wand führen.
der reichtum der sogenannten "1. welt" begründet sich fast auschliesslich auf die ausbeutung der restländer, china ausgenommen.
Wenn wir da zu Beispiel die Kreuzzüge nehmen. Als Gegenreaktion auf diese blutrünstige vom Papst angeordnete millionenfache Morderei (unter dem Deckmantel der Säuberung von Jerusalem) hat sich eine Gruppe gebildet die sich damals "Die Asassinen" (Meuchelmörder, umgspr.) nannten. Menschen, die ohne mit der Wimper zu zucken ihr eigenes Leben für Ihren Herrn und Allah einsetzten; zum Wohl von Höherem. Die Aufgabe derer bestand darin eben zu "meuchelmorden", Verschwörungen anzuzetteln usw. (sehr interessant zum Nachlesen).
Andererseits muss man bedenken, dass die fanatischen Moslems Auszüge aus dem Koran dazu hernehmen, sich das Recht heraus zu nehmen, alle (Koran)Ungläubigen "mit einem Schlag auf den Hals zu töten" (8.Sure). Aus dem Zusammenhang gerissen und zu den eigenen Gunsten missbraucht. Diese Menschen werden nie mehr aufhören. Ihr Ziel ist eine Islamische Welt, Allah zu ehren. Falls sie als Märthyrrer sterben, gefallen sie Allah so sehr, dass sie mit ihm das Paradies teilen.... Denn man bedenke: der Mensch ist ein Individuum das nach Macht und Anerkennung strebt.
ein wichtiger punkt ist, bush sieht sich von gott auserkoren, seinen "kreuzzug" im nahen osten durchzuziehen.
das wird in den amerikanischen medien wesentlich mehr proklamiert als in europa.
das wir in den östlichen medien aber auch sehr stark vermittelt, denn bush sagt das ja auch oft genug, und da ist doch klar, zumindest wenn man/frau mit der arabischen mentalität vertraut ist, dass damit gewaltige reaktionen ausgelöst werden.
desweiteren ist es nun mal für araber absolut nicht nachzuvollziehen, dass die usa erst mal leute wie ossama bin laden kräftig unterstützt, ausbildet und als FREUND bezeichnet, dann aber, weil bin laden keinen brudermord begehen will, von den usa fallen gelassen wird und als staatsfeind und terrorist bezeichnet wird.
das geht gegen jeden arabischen ehrenkodex, und die leute da drüben haben noch sowas...
ich hab ja selbst eigene arabische verwandte, leute, die haben wirklich eine völlig andere lebenseinstellung und lebensweise.
in arabischen kulturen ist es völlig normal in clans zu leben und sich an führern Zu orientieren.
das fängt in der familie an und wird bis zur staatsform durchgezogen.
westliche demokratie funzt da absolut nicht.
und warum sollten arabische länder sich eine westliche form von demokratie reinziehen??
aus einem araberhengst kannst du kein maultier machen!
und was den "fanatismus" angeht.
ich meine jetzt hier nicht die relativ wenigen ecºhten fanatiker, die sich schon im heldennirvana sehen...
es ist für einen araber absolut normal, sich mit leib und seele für seine sache einzusetzen.
und wenn es um seine freiheit oder seine lebensweise geht, dann auch bis zum tod.
das halte ich persönlich weder für verwerflich, eher für erstrebenswert.
ich erwarte ja nicht dass westliche menschen die arabische mentalität begreifen, es wäre jedoch schon erstrebenswert anzuerkennen, dass es eine völlig andere mentalität ist, und diese auch zuzulassen.
Falls sie als Märthyrrer sterben, gefallen sie Allah so sehr, dass sie mit ihm das Paradies teilen.... Denn man bedenke: der Mensch ist ein Individuum das nach Macht und Anerkennung strebt
das ist so ein beispiel westlichen denkens...
wenn ein araber im kampf für seine sache stirbt, das kann auch beim versuch die ziege aus einer felsspalte zu holen passieren, um das überleben der familie zu sichern, dann wird er mit dem paradies belohnt.
das ist eine metapher, die in erster linie uneigennütziges verhalten zugunsten der gemeinschaft unterstreicht...
der rest des zitats ist typisch westliches falschdenken, da wird zuviel von sich selbst hineininterpretiert...
gäbe es im osten kein erdöl, dann gäbe es keinen us-staatsterrorismus und keinen terrorismus, dann würden die clans an der oase sitzten und tee schlürfen, niemenad würde im westen nach ihnen krähen!