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Verfasst: Fr 29 Aug, 2008 21:39
von Flash
Ja...

Der vierundzwanzigste Tag (heute);

Das Lager ist wohl nicht mehr lange brauchbar. Man sollte es wohl ersetzen und ich werde es wohl auch ersetzen, trotzdem wollte ich nicht untätig rumsitzen bis ich irgendwann die Teile organisiert habe. Also hab ichs rechts ganz normal zugebaut und mich der linken Seite zugewandt. Auseinandergebaut, Stift ersetzt, Lager aus der Kugel rausgeschlagen und in die neue Kugel rein... und zu guter Letzt Achsschenkelgehäuse, Ring der die grosse Dichtung hält, und Spurstangenhalter abgeschliffen und mit POR-15 lackiert. Und ja, dann hab ich noch die Spurstange NICHT abgeschliffen und mit POR-15 lackiert. Genau nach Bedienungsanleitung. Das Teil wird mein Testexemplar von dem Zeug! Man kann nicht überall Geld ausgeben und deshalb hab ich mir gesagt, mach ich die Spurstange nicht neu. Ist zwar fuchsrot, überall, (sieht man mal wieder die Qualität von Ersatztzeilen - hatte sie ca 1 Jahr in Gebrauch... ) aber ich denk die hält schon noch ne Weile. Und wenn sie verbiegt, gibts eine neue.

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Verfasst: Sa 30 Aug, 2008 22:26
von Flash
Der fünfundzwanzigste Tag;

... und wieder zusammengebaut...

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Bremsleitung hatte ich für diese Seite eigenartigerweise keine mehr. Radlager scheint auf der Seite besser zu sein. Ist mir dann auch noch urplötzlich die Dichtungsmasse ausgegangen, jetzt hat die grosse Dichtung an der Chromkugel halt fast keine Dichtungsmasse und der Mitnehmer wurde mal klassisch mit Fett und originaler Papier bzw Kartondichtung montiert. :P Mal sehen obs dicht ist... :D (herrscht ja kein grosser Druck da... )

Und hab die Spurstange wieder montiert. Eigenartigerweise war die mit selbstsichernden Muttern und nicht Kronenmuttern montiert. Hab dann aber doch noch zwei Splinten durchgejagt.

Was noch ein interessantes Thema ist; Gem. Reperaturanleitung, muss nach Montage des Achsschenkels, dieser mit ca 3-4kg Widerstand bewegt werden können. Dieses sollte man mit einer speziellen Waage messen. Hab ich bisher nie gemacht, da ich so ein Messteil nicht habe. Jetzt erscheint es mir links aber eher viel und rechts eher wenig. Wär vielleicht doch noch gut gewesen. Will die Railko-Buchse ja nicht gleich wieder tauschen. Hab einfach die Originalunterlagsscheiben wieder verwendet. Wobei ich links bei einer nicht ganz sicher war ob sie jetzt oben oder unten verwendet wurde. Ich hab sie oben montiert, und der Achsschenkel geht eher streng. Nach meiner Logik, kann das demzufolge eigentlich unmöglich falsch gewesen sein...

Auf der Beifahrerseite hatte es dann unten beim Spurstangenhebel eine Unterlagsscheibe und auf der Fahrerseite nicht. Interessant.

Er steht jetzt auf alle Fälle mal wieder auf allen vieren! :-)

Verfasst: So 31 Aug, 2008 23:51
von Karsten
Na dann mußt Du ja nur ein Radlager wechseln. Eine erfreuliche Nachricht. Zu den Muttern an der Spurstange kann ich Dir leider nichts sagen. Die hab ich beim Serie noch nie angefaßt.

Re: Wiederaufbaus meines Landrovers

Verfasst: Fr 24 Okt, 2008 22:32
von Flash
Der sechsundzwanzigste und siebenundzwanzigste Tag;

Hab mich gestern etwas mit dem Jeep und etwas mit der Bremsleitung am Landrover hinten befasst. Das Metallröhrchen vom T-Stück in der Mitte der Achse zur Trommelbremse hi li zu wechseln. War ein riesen Aerger. Ich hab wiedermal den Fehler gemacht und es zuerst beim T-Stück montiert, dann an zwei Haltern im Bereich der Blattfedern und dann aussen am RBZ versucht. Und da hatte ich dann das Problem das der Winkel nie genau stimmte und es darum das Gewinde nie gegriffen hat. Zumindest hab ich das so gedacht. Ging dann irgendwann wieder nach Hause.

Heute bin ich dann das gleich als erstes angegangen und wollte mir zuerst mal Platz und Bewegungsspielraum schaffen. Also, Befestigung am T-Stück und an den beiden Haltern demontiert, Rad ebenfalls abmontiert. Dann mir gedacht, ich nimm noch den Entlüftungsnippel weg. Stört auch. Also zuerst Ringschlüssel, ... - 'sitzt jetzt auch noch recht fest'... brechen gerne ab, also bessere Variante organisieren'. Sechskantnuss und rechtwinkliger Halter bei dem man auf beiden Seiten ziehen kann, - also Optimalfall montiert, versucht zu lösen und ... Nippel abgebrochen. Habs gemacht weil ich ja wusste das ich ihn fürs Entlüften am Schluss eh lose haben muss. Na ja, eigentlich konnte ich niemandem bös sein, - ich hab das Teil als letzter montiert. Trotzdem aergerlich. Hab dann aber noch den RBZ demontiert da mir die Sache mit dem Gewinde keine Ruhe lies. Hab dann mit einem Linksausdreher versucht den abgebrochenen Nippel rauszukriegen. Keine Chance, Linksausdreher abgebrochen (die taugen nichts!!! Haben mir noch NIE geholfen!!!!). Mit der Trennscheibe konnte ich nichts machen, da es in meinem Schuppen seit gestern erstaunlicherweise keinen Strom mehr gibt!!! :bindagegen:
Hab dann festgestellt das a) die Mutter der neuen Leitung an der Spitze zu dick war, so dass sie gar nie wirklich bis zum Gewinde des RBZ kommt, und b, als ich da etwas nachgeholfen hab, dass es viel zu streng geht. Vielleicht Unterschied Zoll-Metrisch, wobei die beiden Gewinde eigentlich gleich aussahen. Aufjedenfall hat das dann auch mal noch durchgedreht und ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob nur das Gewinde des RBZ kaputt ist, oder auch das Gewinde der neuen 'Zoll'-Leitung. Hab dann auch noch gesehen, dass ich hinten rechts das gleiche Problem hab. Das die neue Leitung nicht kompatibel ist mit dem montierten RBZ.

Das war der Aergerliche Teil heute.

Hab dann aber noch den Motor montiert, und den Zündverteiler gewechselt. Hab einen Ducelier montiert. Wurde mir empfohlen. Motor montieren war abgesehen davon das eine Rolle meines Krans fast gar nichts mehr macht und der Kran deshalb etwas störrisch ist, problemlos. Verteiler montieren ziemlich knifflig. Man muss da die Kurbelwelle in die Position bringen in der der 1. Zylinder am oberen Totpunkt ist. Es hat an der Kurbelwelle eine Markierung. die zeigt glaub den oberen Totpunkt an. Allerdings von jedem Zylinder. Wenn man bei den Ventilen des ersten Zylinders bei beiden eine Blattlehre durchschieben kann, denk ich mal der ist dann am oberen Totpunkt, oder? Aufjedenfall stimmte dann die Stellung der Einraststelle des Verteilers mit dem Bild im WHB wie es sein sollte, nicht überein. Vielleicht muss ich da auch nochmals ran.
Zündzeitpunkt muss ich dann später natürlich auch noch genau einstellen, aber das mach ich dann sozusagen am Schluss. Und ganz am Schluss bring ich ihn dann mal noch in eine Werkstatt damit sie all diese Einstellungen nochmals überprüfen.

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Re: Wiederaufbaus meines Landrovers

Verfasst: Do 06 Nov, 2008 09:08
von hexchen
Sieht schon ganz gut aus ...Mal schauen wies weitergeht...

Re: Wiederaufbaus meines Landrovers

Verfasst: Fr 26 Dez, 2008 22:18
von Flash
Der achtundzwanzigste Tag;

Hab die Motorhaube innen abgeschliffen und mit POR-15 lackiert, die Auspuffanlage mal locker montiert bis ich gemerkt habe, dass in dem Auspuffset die hinterste Aufhängung fehlt, bzw nur ein kleiner Bügel davon vorhanden ist. Dann hab ich noch den Vergaser (Weber) durch den neuen Zenith ersetzt und die Lenkschubstange montiert und mit POR-15 lackiert. Wobei ich da noch herausfinden muss, wie man die beiden Hebel am Lenkrelais korrekt 'einstellt' bzw montiert.

Radlager für vorne rechts ist gekommen und dürfte ungefähr das nächste sein. Wobei ich da festgestellt habe, dass das Sicherungsplättchen nicht dabei ist, und das ist bei mir schon so zerknautscht, dass ichs definitiv neu brauche. Mist, ich brauch soviele Kleinteile im Moment... :roll:

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Heute leider nur Handy-Fotos... :augenauf:

Re: Wiederaufbaus meines Landrovers

Verfasst: Sa 27 Dez, 2008 11:06
von Karsten
Irgendwie kommt es mir so vor als fehlen dauernd Teile. Aber bei der Menge lohnt sich schon eine eigene Bestellung dafür.
Schön, daß es weiter geht. :razz:

Re: Wiederaufbaus meines Landrovers

Verfasst: Sa 27 Dez, 2008 11:08
von Flash
So gesehen, Werkstatthandbuch Seite 57-6 gibt wunderbar darüber Auskunft.
Unterer Hebel muss im rechten Winkel nach vorne montiert werden, oberer 9 Grad nach vorne links verschoben. Muss mir also nur noch überlegen, wie ich das am besten messe. Voraussetzung ist natürlich auch, dass die Räder in der Geradeausstellung sind... :bindafür:

Re: Wiederaufbaus meines Landrovers

Verfasst: Sa 27 Dez, 2008 13:35
von Karsten
Dazu fällt mir nichts ein, wie man am besten den Winkel messen könnte.

Re: Wiederaufbaus meines Landrovers

Verfasst: So 28 Dez, 2008 21:08
von Flash
Der neunundzwanzigste Tag;

War heut nur 2h da...

Habs mit dem einstellbaren Winkel und so einem durchsichtigen Teil aus der Schule gemacht. Ging recht gut. Die Lenkschubstange ist glaub etwas zu lang eingestellt, aber die Winkel vom oberen zum unteren Lenkstockhebel stimmen jetzt genau.

Hab noch die Motorhaube mit der Farbe von Paddock lackiert!
Man muss sie gut mischen, aber dann bekommt man, so meinem ersten Eindruck nach, einen sehr gut passenden Farbton!!!

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...hab grad auf dem Bild noch gesehen das ich noch einen Ecken vergessen hab... :oops: