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Verfasst: Sa 23 Aug, 2008 13:19
von Karsten
Also von weniger Leistung hatte ich nichts gemerkt. Der Sprit selber ist nicht so das Problem, sondern eher der Tank. Hast Du einen neuen?
Ich hatte meinen damals ausgebaut+gespühlt und trotzdem war der erste Filter verdreckt. ;)

Verfasst: Sa 23 Aug, 2008 17:06
von Flash
Karsten hat geschrieben:Also von weniger Leistung hatte ich nichts gemerkt. Der Sprit selber ist nicht so das Problem, sondern eher der Tank. Hast Du einen neuen?
Ich hatte meinen damals ausgebaut+gespühlt und trotzdem war der erste Filter verdreckt. ;)
Nein. Der Vorbesitzer hat einen neuen reingemacht. Der hat unterdessen auch schon ein paar Jahre drauf, aber ich denk der hält schon noch ein paar Jahre...

Verfasst: Sa 23 Aug, 2008 17:17
von Karsten
Solange er keinen Schlamm und Wasser abbekommen hat, dann gehts.
Bei mir hatte ein Scherzkecks Farbe und Erde (wie er beim Vorbesitzer eine Zeit lang hinter einer Halle stand) eingefüllt ... darum die Tankspülung.

Verfasst: Di 26 Aug, 2008 18:41
von Flash
Der einundzwanzigste Tag;

Am Sonntag...
Hab die hintere Anhängekupplung anmontiert. :D Die kombinierte Haken und Kugelkopf.
Tönt nach extrem wenig Arbeit, ich mein 4 Schrauben durch die vorgebohrten Löcher schieben und fertig.
War es aber nicht, ich hab mal blindlings die Löcher auf die erforderliche Grösse aufgebohrt. Dann festgestellt, hey, die sind verdammt hoch. Da muss ich das Unterlagsplättchen auf der Rückseite oben anpassen damits passt. Also mit der Trennscheibe angepasst. Dann festgestellt, hey, schön, jetzt gibts einfach das Problem das du die obere Mutter nicht mehr drehen kannst weil sie an der Oberkante der Hecktraverse anstösst. Also bleibt nur Plan B übrig. Die Schrauben nach unten hin etwas aufbohren. Dabei ist mir die Bohrmaschine endgültig verreckt. Also rund 45km zu meinem Vater gefahren ihm seine Bohrmaschine ausleihen. Zurück hab ich dann weitergemacht und hey, jetzt wo sie weiter unten sitzt, kann ich ja auch wieder eine ordentliche Unterlagsplatte auf der Rückseite montieren. Also neue Unterlagsplatte angefertigt. Und schlussendlich alles schön mit POR-15 lackiert.
Bild ist leider zu dunkel geworden...
Die Löcher mussten aus meiner Sicht nur unbedenklich aufgebohrt werden. Auch ist meine manuell angefertigte Unterlagsplatte etwas grösser und stabiler als die originale. Das hält ganz sicher. Was mir allerdings hilfreich gewesen wäre, ein Anzugsdrehmoment. Da die Hecktraverse sehr schnell gefährlich ächzt, im Sinne von, ich zerfall gleich....

Verfasst: Di 26 Aug, 2008 22:53
von Karsten
Sag mal, was machst Du denn :eek:

Verfasst: Mi 27 Aug, 2008 23:07
von Flash
Bild noch von der Anhängekupplung... :P

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Der zweiundzwanzigste Tag (heute);

Hab mich daran gemacht die Chromkugeln bei der Lenkung vorne zu ersetzen. Hab vor einiger Zeit als es undicht war mal die Dichtung ersetzt, und die hat ein oder zwei Jahre gehalten, dann hab ich mir gesagt, ja, ich weiss die Kugel hat Steinschläge drin, da wird auch die nächste Dichtung nicht allzulange halten, also mach ich gleich die Kugeln neu.

Auch wenn ichs schonmal gemacht habe, staunte ich auch heute nicht schlecht wieviele Teile da demontiert werden mussten....
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Interessantes von heute;
-Damit man die Radlagerschrauben gut lösen kann, muss bei den meisten Fahrzeugen das Rad noch dran und das Fahrzeuggewicht drauf ruhen. Um den Mitnehmer beim Landrover gut runterzukriegen, macht man aber meist das Rad ab und haut mit Hammer und Schraubendreher drauf. Heute hab ich mal Variante Zweiarmabzieher probiert. Und siehe da, funktioniert wunderbar so den Mitnehmer runterzukriegen ohne das Rad zu demontieren.
-Da beim Achsschenkelgehäuse, ist unten ja ein Bolzen mit dem Spurstangenhalter und oben ein Bolzen an sich mit vier Schrauben befestigt. Ich hatte da auf meiner Seite oben 3 Schrauben und ein Bolzen mit Mutter. Unten 3 Bolzen mit Mutter und 1 normale Schraube. Ich hab die untere normale Schraube nach oben transferiert... Der Arm unten muss man mit Dichtmasse und einem neuen O-Ring montieren.
-Die Kugel muss man unbedingt mit Schraubenfestiger montieren. Aus vielerlei Gründen, 1. Hat man kein Drehmoment, 2. kommt man nur mit Ring-/Gabelschlüssel dran, was beschissen für das Anzugsdrehmoment ist, 3. hab ichs schon erlebt das sich die Schrauben da gelöst haben.

Ach ja, das Blechteil das da ist um die Dichtung auf die Chromkugel zu drücken, hab ich abgeschliffen und mit POR-15 lackiert... :-) Sieht hübsch aus, oder?

Dachte mir heute eigentlich beide Seiten zu machen. Aber hey, keine Chance, bin mit der ersten Seite nichtmal ganz fertig geworden.

Was mich noch etwas beschäftigt, ist der Lederschutz den ich für die Chromkugel montieren will!

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Was ist petroleum jelly genau? Man soll das Zeug damit imprägnieren...
Die Internetübersetzung sagt Erdölgelee... - kaum zutreffend. Oder ist das normales Petroleum?

Kommt die Oeffnung vom Leder nach vorne oder hinten? Ich würde eigentlich eher für hinten tendieren, aber die Skizze zeigt eher vorne...
Wobei die Skizze eh nicht genau stimmt, der Spurstangenhalter ist unten. Dafür aber das das Bild nicht auf dem Kopf steht, spricht der Achsanschlag rechts in der Mitte im Bild...

Ach ja, und noch ein Tipp betreffend dieser Schutzeinrichtung! Die Dinger werden im Doppel verkauft! Das heisst, in einem Pack sind beide drin! Für links und rechts! Hab gedacht, wie meistens sie verpacken nur das Minimum und hab mir zwei bestellt...

Verfasst: Mi 27 Aug, 2008 23:23
von Karsten
Ich habe gerade in den alten Bildern von Stephans 109er nachgesehen, aber leider ist da keines der Achsen dabei.
Er hatte diese Lederdinger verbaut. Bin mir sicher, daß die Öffnung hinten war.
Keine Ahnung jedoch, mit was er das Leder damals behandelte.

Verfasst: Fr 29 Aug, 2008 11:03
von Flash
Der dreiundzwanzigste Tag (gestern);

War wiedermal beim Landrover. Mit Freundin :D . Hab die Lederschutzteile für die Kugel mit Vaseline eingerieben und montiert. Zuerst versucht Oeffung oben, - Löcher im Leder passen nicht - dann Oeffung auf der Seite - Löcher im Leder passen nicht - dann Oeffnung nach unten - Löcher im Leder passen! :-) Und allfällig eindringendes Wasser kann abfliessen. Problem das sich mir bot; ein Montagepunkt für den Ring da ist keine normale Schraube, sondern ein Bolzen mit Mutter. Dient wohl auch noch als Achsanschlag. Der War nun zu kurz. Also wollte ich ihn weiter reinschrauben. Ging aber weder mit Gripzange noch mit einem reingeflexten Schlitz für einen Schraubendreher nicht. Also, alles wieder demontiert, von der anderen Seite mit der Gripzange rausgenommen und neue Schraube (Zoll) reingedreht... Am Schluss überraschte mich noch das Radlager. Das tönt echt beschissen! Trotz zu 90% neuer Fettpackung!! Weiss nicht, ob ich das auch noch neu machen sollte... :-( Hab am Schluss noch ein Video dazu angehängt...


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http://de.tinypic.com/player.php?v=33ymkvq&s=4

Verfasst: Fr 29 Aug, 2008 11:30
von Karsten
Unten offen ... hm ...

Das Radlager klingt echt übel ... das kann man so nicht lassen. Mach die Radlager auch neu. Denke darauf kommt es nicht mehr an und bevor Du Dich danach ärgerst ...

Verfasst: Fr 29 Aug, 2008 16:02
von Rapsöl-Landy
Unten offen klingt logisch, denn rein kommt Wasser da immer. Raus nur dann, wenn die Öffnung nach unten zeigt. die Ledermanschetten sollen ja wohl auch "nur" als Steinschlagschutz für die Kugeln dienen. Eine dichtende Wirkung haben die eh nicht.