Das Problem ist halt das man als dummer kleiner User (wie ich einer bin) aus Unkentnis heraus nahezu zwangsläufig in die INTEL/AMD/Microdoof Ecke gedrängt wird. Geh heut mal in ´nen Media Markt und verlang was anderes.......
INTEL ist drin, MS ist druff und alles andere muß man selbst machen und dazu sind die Meißten 08/15 User entweder zu doof (wie in meinem Fall) oder zu faul. Und ´nen Mac bekommste fast nur vom Spezialisten. Das Ganze setzt sich im Net fort. Mit MS läuft das meißte problemlos. Haste ´nen Mac oder hatierste mit Suse gib´s oftmals Probs. Leider aber iss so.
Am schlimmsten find ich das immer mehr Industriezweige auf das System Gates umschwenken (der Kunde als Beta Tester). Bestes Beispiel Automobilindustrie. Die Common Rail Dieseltechnik und der CAN BUS sind alles andere als ausgereift. Der Kunde muß sich mit den ganzen Bugs rumärgern und der Händler/ die Werkstatt bekommt den Rüffel voll ab. Vom Kunden weil die Sch... nicht funktioniert und vom Werk weil´s laut Computer funktionieren müßte und `man` sich nur zu doof anstellt.
Ich leiste meinen Teil des Wiederstandes indem ich solange es geht auf Autos mit diesen Techniken verzichte (würd´s jeder machen müßten sich die Hersteller was einfallen lassen).
Beim Computer muß ich erst noch ein bissel lernen um letztenendes gegen den Strom schwimmen zu können. Da bin ich zu sehr User und zu wenig Insider.
Im Büro und in der Werkstatt XP Pro und Zuhause das gute olle 98 (den Rechner können sie ruhig ausspionieren oder vervieren, der ist nur zum Surfen und Pic´s kucken. Wenn da was wäre, würde einfach C: formatiert...)
Welches Betriebssystem nutzt ihr?
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Das Forum kaum noch, nur noch die Newskahler hat geschrieben: Liest die überhaupt noch einer, außer den Flamern??
Da wird sowieso grundsätzlich alles und jeder auseinandergenommen...
Jein. WinXP nimmt bei mir ca. 860 MB in Anspruch, mit SP1 mehr. Allerdings ist dann noch kein Office dabei, was bei den meisten Linux-Distris ja Standard ist. Man kann ca. 250 MB loswerden, indem man den driver-cache nach erfolgreicher Installation aller benötigten Hardware-Komponenten killt. Auf dem Lappy bekommt man Win2K damit auf 620 MB runterkahler hat geschrieben: Wobei man da natürlich beachten muss, dass eine WinXP Installation ohne irgendwelche Zusatzprogramme auch locker ihre 2 GB braucht.
Mein tägliches Leben findet immer noch an einer FH statt: Der Dipl.-Ing Nachrichtentechnik hat mir noch nicht gereicht, 3 Semester trennen mich noch vom MSc... Und bisher hatte ich keine Chance, irgendeinem Betriebssystem auszuweichenkahler hat geschrieben:Ist ja nicht verkehrt, wenn man seinen Horizont Mal etwas erweitert. Ich weiß zwar nicht, was du so im täglichen Leben machst, aber gerade wenn man im Bereich IT tätig ist finde ich es nur mehr als richtig, dass man sich auch mit Unix beschäftigt. Die meisten Systeme laufen auch heute immernoch auf Unix Basis und da finde ich es mehr als erschreckend, wenn jemand in seinem Informatikstudium noch nie eine Konsole gesehen hat (so geschehen an einer FH nicht weit von hier).
Linux war es schon lange, die Sache steht und fällt mit den Windowmanagern. Erst wenn einer kommt, der EXAKT GENAUSO aussieht wie Windows, wird man die Leute zum Wechsel überreden können. Die Meisten User haben vom Unterbau ihrer Software keine Ahnung, es geht ihnen nur darum, daß die Dinge so funktionieren, wie sie es nach einem eingelernten Schema gelernt haben. Da genügt es schon, zwei Buttons zu vertauschen, und sie können nicht mehr mit dem ansonsten bekannten Programm arbeiten.kahler hat geschrieben:...Meiner Meinung nach ist Linux reif für den Desktop. Allerdings ist es eben schwer Anwender umzugewöhnen und noch viel schwerer Hardwarefirmen davon zu überzeugen auf die Subventionen aus Redmond zu verzichten und ihre Rechner mit einem Betriebssystem für Geeks auszuliefern.
Was mich bisher noch am Meisten an Linux stört, ist das eingangs erwähnte nachladen von dutzenden von Bibliotheken. Als ich "mal eben" eine ICQ-client installieren wollte, weil ich mit dem mitgelieferten GAIM nicht soo hundertprozentig zufrieden war, kam vorab die Meldung, es müßten noch 50 MB zusätzlich installiert werden. Dann nochmal 20 MB für die Kompatibiliät mit Gnome, dann mußte das Paket natürlich noch selber kompiliert werden, ebenso zusätzliche Plugins wie das für's GUI (wer will schon ICQ über die Kommandozeile bedienen?), und genau beim GUI-Plugin schlägt das kompilieren dann fehl, weil eben doch nicht alle benötigten Pakete da waren.
Resultat: 2 Stunden Downloaden, Kompilieren, Ärgern für nichts, weil es letzen Endes doch nicht lief. Vergleich dieser an sich simplen Aktion mit Windows: Zip-Datei herunterladen, entpacken, ausführen, funzt. Eine Sache von weniger als 5 Minuten.
Und genau deshalb bleibe ich vorläufig hauptsächlich bei Windows, weil es zeitlich gesehen effektiver ist. Ich hätte auch nichts gegen einen Mac, wenn die Dinger nicht so elend teuer wären, aber mit der ein-Tasten-Maus konnte ich mich bisher noch nicht anfreunden. Zumindest ein Scrollrad wird ja wohl erlaubt sein dürfen ...
Gruß
Derk